Tagesaktuelle Meldungen der Polizei vom 15. April 2014

1) Unter Drogen aufgefahren

Münster.

Am Montagabend (14.04.2014, 19:00 Uhr) fuhr ein 27jähriger auf der Hafenstraße in das Auto einer 25jährigen Frau aus Stemwede. Der Münsteraner hatte zu spät erkannt, dass der Audi vor ihm abbremste.

 

Er fuhr mit seinem Opel auf. Die Frau verletzte sich dabei leicht.

 

Da der 27Jährige Drogen genommen hatte, musste er eine Blutprobe abgeben.

 

 
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2) Raubfischköder und Angelrollen gestohlen

 

Münster.

 

Auf Raubfischköder und Angelrollen haben es Unbekannte bei einem Einbruch zwischen Samstag (12.04.2014, 20:00 Uhr) und Montag (14.04.2014, 07:45 Uhr) abgesehen. Die Eindringlinge schlugen die Scheibe eines Fachmarktes an der Albrecht-Thaer-Straße ein.

 

Aus den Regalen nahmen die Diebe etwa 80 Köder und etwa 16 verschiedene Rollen mit.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0251 275-0 entgegen.

 

 

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3) Radfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

 

Münster.

 

Am Montagmittag (14.04.14, 12:50 Uhr) missachtete ein 75jähriger Radfahrer nach ersten Erkenntnissen die Vorfahrt und verursachte einen Verkehrsunfall bei dem er sich schwer verletzte.

 

Der Münsteraner radelte auf dem Königsweg in Richtung Dahlweg. Zur gleichen Zeit fuhr ein 52jähriger Mann mit seinem Auto auf dem Dahlweg in Richtung Industrieweg. Als sich der Pkw-Fahrer in Höhe der Einmündung Königsweg befand, kreuzte der Radfahrer plötzlich dessen Fahrbahn.

 

Trotz einer Vollbremsung des Ford-Fahrers aus Münster stießen beide zusammen. Der Radfahrer rutschte über die Motorhaube des Autos und stürzte auf die Fahrbahn.

 

Rettungskräfte brachten den Verletzten ins Krankenhaus.

 

 

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4) Autoschlüssel abgezogen, Motor läuft weiter – Autodieb aufgefallen

 

Münster.

 

Am Montagabend (14.04.2014, 21:20 Uhr) kontrollierten Beamte der Polizei Brandenburg auf der Autobahn 12, nur 450 Meter vor der Grenze zu Polen, einen Citroen. An dem Fahrzeug waren Kennzeichen aus Belgien angebracht. Pech für den 19jährigen Fahrer aus Polen: Beim Abziehen des Schlüssels lief der Motor weiter.

 

Das veranlasste die Beamten genauer hinzuschauen. Der 19Jährige hatte keinen Originalschlüssel für das Auto und die Fahrgestellnummer passte nicht zum Fahrzeugschein.

 

 

Er konnte den Beamten auch keinen Führerschein vorzeigen. Ermittlungen ergaben, dass der Pkw auf ein Autohaus in Münster zugelassen ist.

 

Der Diebstahl war dort noch nicht aufgefallen. Die Polizisten nahmen den 19jährigen Mann fest. Die Ermittlungen dauern an.

 

 

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5) Laptop im Vorbeifahren geraubt

 

Münster.

 

Am späten Montagnachmittag (14.04.2014, 16:55 Uhr) raubte ein Radfahrer im Vorbeifahren einem 33jährigen Mann aus Münster sein Notebook. Der Geschädigte ging mit seiner 25jährigen Begleitung auf der Promenade in Richtung Mauritzstraße.

 

Kurz vor der Unterführung näherte sich der Täter von hinten auf einem Rad. Er entriss dem Opfer die Laptoptasche. Diese trug der 33Jährige über der rechten Schulter. Durch den plötzlichen Ruck stürzte das Opfer zu Boden und verletzte sich leicht.

 

Der Täter flüchtete durch die Unterführung weiter auf der Promenade. Der Unbekannte ist etwa 40-50 Jahre alt, etwa 180 cm groß und hellhäutig.

 

Er trug eine dunkle Wollmütze, eine schwarze leichte Stoffjacke und helle Jeanshosen.

 

Unterwegs war der Täter vermutlich auf einem Hollandrad, auf dem hinten ein Korb war. Hinweise an die Polizei unter der Telefonnummer: 0251 275-0

 

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6) Aufmerksame Zeugin stört Einbrecher

 

Münster.

 

In den frühen Morgenstunden am Dienstag (15.04.14,04:10h) überraschte eine aufmerksame Zeugin einen Einbrecher in der Straße Breul. Die Frau hörte verdächtige Geräusche beim Nachbarhaus.

 

Sie schaute aus dem Fenster und sah einen etwa 40 Jahre alten Mann mit Glatze und einem olivgrünen Parka bekleidet. Dazu trug er eine gestreifte Umhängetasche. Die 51jährige Münsteranerin beobachtete den Mann dabei, wie er etwas zwischen den Häusern auf den Boden legte.

 

Die couragierte Nachbarin forderte ihn durch lautes Zurufen auf von dort zu verschwinden. Aufgeschreckt durch die Zeugin, flüchtete der Täter in unbekannte Richtung.

 

Die von der Zeugin alarmierten Beamten fanden zwischen den Häusern eine Sackkarre und daneben einen verschlossenen Tresor.

 

Auf der Rückseite des Nachbarhauses entdeckten die Polizisten ein aufgehebeltes Fenster.

 

Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0251 275-0 entgegen.

 

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7) Start des Probelaufes zur Einführung des automatisierten Grenzkontrollsystems EasyPASS.

 

Düsseldorf / Münsterland

 

Auch für Reisende aus dem Münsterland wird es nun einfacher, denn das stetig steigende Passagieraufkommen stellt die Bundespolizei und die Flughafenbetreiber vor neue Herausforderungen.

 

Daher sind die Vorbereitungen des Bundesministeriums des Innern und der Bundespolizei, an mehreren Flughäfen, so auch am Düsseldorfer Flughafen, das automatisierten Grenzkontrollsystems EasyPASS einzuführen, abgeschlossen.

 

Ab dem 15. April 2014 nimmt EasyPASS am Flughafen Düsseldorf, Terminal C, Zentrale Einreise, den Betrieb im Probelauf auf! Bis zum Herbst 2014 werden weitere EasyPASS-Spuren in den zentralen Ausreisebereichen der Terminals A und C installiert, sodass insgesamt 18 Spuren den Reisenden zur Verfügung stehen. “Als Flughafen begrüßen wir den Einsatz der neuen Technologie in Düsseldorf.

 

Das elektronische EasyPass-Kontrollverfahren sorgt dafür, dass die Prozesse im Luftverkehr – ganz im Sinne unserer Fluggäste – in Zukunft noch sicherer und schneller werden”, betont Thomas Schnalke, Geschäftsführer des größten Flughafens in Nordrhein-Westfalen.

 

Die Kosten für die neue Kontrolltechnik werden von der Bundespolizei getragen. Der Flughafen hat jedoch die Installation baulich berücksichtigt (z.B. Wegeführungen, bauliche Voraussetzungen, Anschlüsse, Technik, etc.). Die Investitionskosten des Airport liegen hierfür bei rund 1,5 Millionen Euro.

 

Der Präsident der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin, Wolfgang Wurm: “Die Bundespolizei leistet mit dieser neuen Technik ein unverändert hohes Maß an Grenzkontrollqualität bei jedoch spürbaren kürzeren Prozesszeiten. Mich freut, dass wir hier am Flughafen Düsseldorf damit einen zukunftsweisenden Meilenstein für Sicherheit aber auch gleichermaßen Bürgerorientierung realisieren können.” Mit der Einführung von EasyPASS wird der Grenzkontrollprozess bei Reisen aus beziehungsweise in den Schengenraum verbessert und die an den Grenzkontrollen eingesetzten Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten werden entlastet.

 

Volljährige Bürgerinnen und Bürger der EU, der EWR-Staaten und der Schweiz im Besitz eines elektronischen Reisedokumentes (ePass) profitieren von einer beschleunigten Kontrolle und einer damit verbundenen Verringerung der Wartezeiten.

 

Deutsche Staatsangehörige können auch den neuen deutschen Personalausweis im Scheckkartenformat nutzen, wobei je nach Reiseziel der Besitz eines Reisepasses weiterhin Voraussetzung zur Einreise sein kann. Der Ablauf der Grenzkontrolle mit EasyPASS ist sehr einfach.

 

Der Reisende legt sein elektronisches Reisedokument zur Echtheitsprüfung auf das Dokumentenlesegerät am Eingang der Schleuse auf. Bei diesem Prozessschritt werden auch die personenbezogenen Daten aus der maschinenlesbaren Zeile und dem RFID-Chip des Reisedokuments ausgelesen. Liegen alle Nutzungsvoraussetzungen vor, öffnet sich der Schleuseneingang.

 

Nach Betreten blickt der Reisende in eine Kamera und sein Gesichtsbild wird mit dem im Chip gespeicherten Bild verglichen. Gleichzeitig werden die aus dem Reisedokument ausgelesenen Daten nach den Vorgaben des Schengener Grenzkodex für eine Fahndungsabfrage genutzt.

 

Ist die Identitätsfeststellung erfolgreich und liegen keine polizeilich relevanten Erkenntnisse vor, zum Beispiel dazu, ob das Dokument zuvor als gestohlen gemeldet wurde, öffnet sich der Ausgang der Schleuse und die Grenzkontrolle ist beendet. Alternativ zu EasyPASS können auch weiterhin die herkömmlichen Grenzkontrollen genutzt werden.

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