OB Lewe dankt Hilfskräften für Unwettereinsatz

Münster hat durch sein Verhalten nach dem jüngsten schweren Unwetter gezeigt, dass es über ein leistungsfähiges Netz von Einsatzkräften, Dienststellen und Hilfsorganisationen verfügt, auf das sich die Bürgerinnen und Bürger verlassen können.

“Die Hilfsbereitschaft und der Zusammenhalt in unserer Stadt sind beispielhaft. Allen, die sich unmittelbar nach dem Sturm engagiert haben und die weiterhin an der Beseitigung der Schäden beteiligt sind, gebührt Anerkennung und Dank”, sagte Oberbürgermeister Markus Lewe. “Münster war in einer Ausnahmesituation, aber nicht im Chaos. Personen sind, soweit bekannt, glücklicherweise nicht zu Schaden gekommen.”

Gleichwohl: Die Schäden sind erheblich, das ganze Stadtgebiet ist betroffen. Bis alle Beeinträchtigungen und Schäden an Straßen und Wegen, in Grün-, Sport- und Erholungsanlagen und an Gebäuden beseitigt seien, werde es noch einige Zeit dauern, so der Oberbürgermeister.

Feuerwehr und Polizei rückten bis heute Nachmittag rund 525 Mal in Münster aus. Dabei waren ca.500 unermüdliche Einsatzkräfte tätig. Besonders zu bemerken sind die Gefahren, in denen sich die Kräfte oft begeben mussten. Viele dicke Äste wurden nur noch durch die Baumrinde gehalten oder die Äste hatten durch Verdrehungen ein unkalkulierbares Maß an Spannungen in sich. So waren viele Einsätze auch mit einem gewissen Risiko behaftet.

„NRW wurde vom schlimmsten Unwetter seit rund 20 Jahren getroffen. Wir haben es den vielen unermüdlichen Einsatzkräften zu verdanken, dass viele Gefahrenstellen rechtzeitig beseitigt wurden“, erklärte auch Innenminister Ralf Jäger in Düsseldorf.

Auch viele Bürgerinnen und Bürger in Münster haben mit angepackt.  Mit eigenen Mitteln halfen viele Freiwillige bei der Beseitigung von Gefahrenstellen geholfen um Unfälle zu verhindern.

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