Überlebenskampf an der „Heimatfront“

Vortragsreihe im Stadtmuseum zum Kriegsbeginn vor 100 Jahren

An den Kriegsbeginn vor 100 Jahren erinnert eine Veranstaltungsreihe im Stadtmuseum. Zum Auftakt geht es am Mittwoch, 25. Juni, um 19 Uhr um den täglichen Überlebenskampf an der „Heimatfront“ des ersten Weltkriegs. Thema des Vortrags von Dr. Bernd Thier: Mit „Kriegsgeld“ und „K-Brot“  gegen Hortungswahn und Hunger“.

Unterlegt mit zahlreichen Bildern schildert der Kulturhistoriker die katastrophalen finanziellen und organisatorischen Fehlplanungen bei der Versorgung der Bevölkerung in Westfalen und Münster während der Kriegsjahre 1914 bis 1918.  Notgeld, Bezugsscheine, Hunger und Krankheiten, Leid und Elend bestimmten den Alltag der Menschen. Die Parole lautete: „Durchhalten!“ Der tägliche Kampf um das Überleben, besonders im harten Steckrübenwinter 1916/1917, aber forderte viele Opfer an der proklamierten „Heimatfront“.

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