Stadt begrüßt Überlegungen für Katholikentag 2018 in der Stadt des Westfälischen Friedens

OB Lewe: “Ein Gewinn für Münster”

Die Stadt begrüßt die Überlegungen, den Deutschen Katholikentag 2018 in Münster auszurichten. “Der Katholikentag wäre in der Friedensstadt Münster gut aufgehoben, für den Kongressstandort Münster wäre er ein großer Gewinn”, sagte Oberbürgermeister Markus Lewe. Der Oberbürgermeister war vom Generalsekretariat des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken (ZdK) vorab über die Einladung des Bistums Münster an das ZdK informiert worden.

“Hundert Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und 370 Jahre nach Abschluss des Westfälischen Friedens wäre 2018 ein angemessenes Datum für eine solche Großveranstaltung in der Stadt des Friedens und der Toleranz”, so der Oberbürgermeister.

Münster hat mehrfach bei Katholikentagen Marken gesetzt. Das beginnt bereits im 19. Jahrhundert. Als die Veranstaltung 1885 zum zweiten Mal in Münster ausgerichtet wurde, besuchten erstmals mehr als 2000 Teilnehmer einen Katholikentag. Im Jahr 1930 wurde beim Katholikentag in Münster der Festgottesdienst erstmals im Rundfunk übertragen. Den Berichten zufolge versammelten sich damals 140 000 Menschen auf dem Schlossplatz.

Auch seinerzeit dachte man auf städtischer Seite durchaus schon an den Gewinn für den Tagungs- und Kongressstandort. “Die glänzend verlaufene Tagung bildet für immer einen Markstein in der Geschichte Münsters als Kongressstadt”, bilanzierte 1930 das städtische Verkehrsamt.

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Gottesdienst auf dem Schlossplatz beim Katholikentag 1930. – Foto: Stadt Münster / Sammlung Stadtarchiv.

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