Tagesarchive: 6. August 2014

Tagesaktuelle Meldungen der Polizei vom 06.August 2014

1) Pkw rammt Sperrmüll

Münster.

Am Dienstagabend (05.08.2014, 22:55 Uhr) schmissen drei Männer im Alter von 17 bis 25 Jahren Sperrmüll auf den Gremmendorfer Weg.

Ein Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr mit seinem VW dagegen. Ein Zeuge beobachtete die Täter.

Sie hatten mehrere Stühle aus einem Sperrmüllhaufen auf die Straße geworfen.

Anschließend versteckten sich die Männer in einem Garten.

Die Täter liefen weg, als der Fahrer sie zur Rede stellen wollte. Polizisten entdeckten die drei Männer wenige Straßenzüge weiter und fertigten eine Anzeige. Der Pkw wurde leicht beschädigt.

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2)
Einbrecher nutzen auf Kipp stehendes Fenster

 

Münster.

 

Durch ein auf Kipp stehendes Fenster brachen Unbekannte am frühen Mittwochmorgen (06.08.2014, 00:00 Uhr – 05:00 Uhr) in eine Wohnung an der Korduanenstraße ein. Obwohl die Bewohner schliefen durchsuchten die Täter die gesamte Wohnung.

 

Die Diebe erbeuteten Bargeld und Ausweise. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0251 275-0 entgegen.

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3)
Exhibitionist unterwegs

 

 

Die Polizei hat die Ermittlungen zu einem bisher unbekannten Exhibitionisten aufgenommen, der am Dienstagnachmittag (05.08.2014) am Brookweg aufgetreten ist.

 

Gegen 17.20 Uhr hielt sich der etwa 40 Jahre alte Mann in der bewaldeten Parkanlage an der Einmündung zur Rabenstraße auf. Er zeigte sich entblößt, in schamverletzender Weise einer jugendlichen Radfahrerin und rief ihr auch etwa zu, wobei die Geschädigte einen deutlichen Akzent heraus gehört hatte.

 

Die Jugendliche setzte ihren Weg unvermittelt fort.

 

Er war ungefähr 175 cm groß und hatte dunkle Haare (Kurzhaarschnitt). Er trug ein schwarzes Kurzarm-T-Shirt -ohne Aufschrift oder Muster- sowie eine blaue Jeanshose.

 

Die Polizei bittet um Hinweise zu dem Vorfall oder zu dem Unbekannten unter Telefon 02572/9306-4415.

 

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4)
Bahnschranke beschädigt

 

 

Ein bisher unbekannter, etwa 20 bis 25 Jahre alter Mann hat am Dienstagabend (05.08.2014) am Veltruper Kirchweg eine Schranke beschädigt.

 

Dadurch kam es zu Störungen im Fahrzeug- und Fußgängerverkehr, da die Schranken nicht mehr ordnungsgemäß öffneten. Nach Zeugenangaben hatte der Mann, der sich in Begleitung einer gleichaltrigen Frau befand, um 21.09 Uhr vor der geschlossenen Fußgängerschranke gewartet. Als der Zug den Übergang passiert hatte, stemmte sich der Mann auf die sich öffnende Schranke, die somit unten blieb.

 

Diese Aktion hatte zur Folge, dass die Funktion der Anlagen beeinträchtigt war und das rote Warnblinklicht kontinuierlich blinkte. Fußgänger und Fahrzeuge konnten somit nicht passieren.

 

Vor der Durchfahrt eines weiteren Zuges, um 21.39 Uhr, schlossen sich alle Schranken und öffneten sich anschließend auch wieder.

 

Die Bundespolizei stellte dennoch einen Schaden an der Anlage fest und forderte unmittelbar einen Reparaturtrupp an, der sich um die Anlage kümmerte.

 

Der unbekannte Verursacher war etwa 190 cm groß, schlank, hatte schwarze Haare und war mit einem ärmellosen, weißen Shirt sowie einer grau-schwarzen Hose bekleidet.

 

Seine Begleiterin war cirka 150 bis 155 cm groß und ebenfalls schwarzhaarig. Die Polizei bittet um Hinweise, Telefon 02551/15-4115.

 
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5)
Erhebliche Sachbeschädigung und Diebstahl

 

 

In dem Rohbau an der Steinstraße, Ecke Alexander-König-Straße haben sich am Dienstagabend oder in der Nacht zum Mittwoch (06.08.2014) Diebe aufgehalten, die enorme Sachschäden angerichtet haben.

 

In dem Gebäude durchtrennten sie zahlreiche Kupferkabel, die bereits größtenteils verlegt waren. Kabel die unter den Estrich führten, wurden gekappt. Insgesamt dürften die Täter so mehrere hundert Meter fünfadriges Kabel erbeutet haben. Der Wert wird mit über 3.000 Euro angegeben.

 

Eine noch höhere Summe wird für die entstandenen Sachschäden veranschlagt. Diese dürften sich nach ersten vorsichtigen Schätzungen auf ungefähr 5.000 Euro belaufen.

 

Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, Telefon 02551/15-4115.

 

Dies können neben Tatzeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, auch Personen sein, die wissen, wo die Kabel geblieben sind. Die große Menge könnte aufgefallen sein.

Eventuell werden die Kabelstücke irgendwo aufbewahrt oder bereits entmantelt angeboten.

 

Mögliche Abnehmerfirmen werden daher um besondere Aufmerksamkeit gebeten. Setzen Sie sich unmittelbar mit der Polizei in Verbindung.
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6)
Strohballenbrand

 

Ochtrup/Metelen.

 

Auf einem Feld am Langenhorster Damm (K 73), zwischen Ochtrup und Metelen, haben am späten Dienstagabend (05.08.2014) mehrere Strohballen gebrannt.

 

Gegen 22.15 Uhr bemerkten Radfahrer unmittelbar vor den Strohballen ein Feuer, das unmittelbar auf das Strohlager überging.

 

Die Zeugen verständigten sofort die Feuerwehr. Insgesamt sind acht Strohballen durch das Feuer zerstört worden. Der Schaden liegt im dreistelligen Eurobereich.

 

Die Polizei hat die Ermittlungen zu dem Brand aufgenommen. Derzeit ist eine Brandstiftung nicht auszuschließen.

 

Die Beamten bitten um Hinweise zu dem Feuer unter Telefon 02553/9356-4155. Sie fragt: Wer hat dort verdächtige Personen gesehen?

 

 

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7)
Exhibitionist auf Spielplatz

 

 

Am Dienstag, 05.08.2014, zwischen 13.00 Uhr und 15.00 Uhr, trat auf einem Spielplatz in der Nähe des Bergeler Baches in Oelde ein Exhibitionist auf.

 

Dieser zeigte sich gegenüber dort spielenden Kindern und entfernte sich anschließend in unbekannte Richtung. Der männliche Täter hatte eine blonde Kurzhaarfrisur und war mit einem hellgrünen T-Shirt bekleidet.

 

Er trug eine schwarze, kurze Hose mit weißen Streifen an den Seiten. Auffällig waren rote, kleinere Gegenstände, die der Täter in den Händen hielt und während des Aufenthaltes aus dem Spielplatz kurz abgelegt hatte.

 

Zeugen und Personen, die zur Identifizierung des Täters Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei Oelde, Telefon 02522/915-0, in Verbindung zu setzen.

 

 

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8)
Serie von Wohnungseinbrüchen aufgeklärt

 

Coesfeld/Dülmen.

 

Nach wie vor genießt die Bekämpfung des Wohnungseinbruchs hohe Priorität im Kreisgebiet Coesfeld. Erfahrungsgemäß geht eine Vielzahl der Delikte auf das Konto organisierter Banden, die überörtlich tätig werden und den Kreis Coesfeld über die Autobahnabfahrten gut und schnell erreichen und wieder verlassen können.

 

In diesem Fall ging der Kripo jetzt jedoch ein in Dülmen ortsansässiger Intensivtäter ins Netz. Auf die Spur des in Bremen gemeldeten, aber in Dülmen wohnhaften Einbrechers kamen die Ermittler unter anderem durch Hinweise von aufmerksamen Bürgern. Diese hatten den auffälligen PKW mit Bremer Kennzeichen in Wohngebieten beobachtet und Verdacht geschöpft.

 

Seit mehr als vier Monaten erstrecken sich umfangreiche und verdeckt durchgeführte Ermittlungen gegen den 25-jährigen türkischen Staatsangehörigen. Bei Auswertung der erhobenen Daten zur Person des Tatverdächtigen und zu den von ihm genutzten Fahrzeugen stellte sich heraus, dass er offenbar für Wohnungseinbrüche in den Kreisen Coesfeld, Steinfurt, Borken und Recklinghausen in Frage kommt. In der letzten Woche bestätigte sich der Tatverdacht nochmals, nachdem der Täter mit einer DNA – Spur für einen Einbruch in Haltern am See identifiziert werden konnte.

 

Mit Unterstützung von Spezialeinheiten gelang der Kripo letztendlich die Festnahme des Täters auf frischer Tat am Montag, dem 4. August in Maria Veen. Dort konnte er auf frischer Tat bei einem Wohnungseinbruch gestellt werden. Er hatte an dem Haus ein Fenster an der Gebäuderückseite aufgehebelt und Schmuck erbeutet. Auf dem Fluchtweg zu seinem PKW konnte er überwältigt und festgenommen werden. In seinem mitgeführten Rucksack fanden die Ermittler gestohlene Schmuckgegenstände, Tatwerkzeuge und Handschuhe. In seinem Fahrzeug wurden ein Brecheisen und ein höherer Bargeldbetrag sichergestellt. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung in Dülmen konnte ein Laptop aufgefunden werden, das aus dem Einbruch vom 2.August in Velen stammt.

 

Bis zur Festnahme hatte Fatih Y. aus Dülmen seine Arbeitsweise nicht geändert. Er führte seine Einbrüche jeweils in den Morgen- und Mittagsstunden durch. In Wohngebieten suchte er sich Einfamilienhäuser aus, deren Bewohner nicht zu Hause waren. Durch Gärten gelangte er an die Rückseiten der Gebäude und hebelte dort mit einem Schraubendreher oder kleinem Brecheisen Fenster oder Terrassentüren auf. In den Räumen suchte er fast ausschließlich nach Bargeld und Schmuckgegenständen. Der routinierte Einbrecher benötigte für einen Wohnungseinbruch in aller Regel weniger als eine halbe Stunde.

 

Bereits im Frühjahr 2014 wurde Fatih Y. wegen einer Serie von Wohnungseinbrüchen verurteilt. Die Strafe von 2 Jahren hat er jedoch noch nicht angetreten, weil das Urteil noch nicht rechtskräftig ist.

 

In diesem Sammelverfahren rechnen die Ermittler ihm ca. 50 Einbruchsdiebstähle zu, davon etwa 20 im Kreisgebiet Coesfeld. Bei der Polizei machte er bislang keinerlei Angaben und lässt sich von einem Rechtsanwalt vertreten.

 

Während der Vorführung im Amtsgericht in Coesfeld versuchte Fatih Y. zu fliehen und konnte trotz erheblicher Gegenwehr von den anwesenden Polizeibeamten gestellt werden. Dabei wurde ein Kripobeamter leicht verletzt. Letztendlich tat sich der Amtsrichter nicht schwer, die Untersuchungshaft gegen den Serientäter anzuordnen.

 

Damit sind die erfolgreich geführten operativen Maßnahmen der Kripo und der unterstützenden Spezialeinheiten abgeschlossen, das aufwändige Sammelverfahren mit noch ausstehender Ermittlungsarbeit wird noch einige Wochen in Anspruch nehmen.

 

In diesem Strafverfahren wird wieder einmal deutlich, wie sehr die Ermittler auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen sind. Die Aufklärung einer Vielzahl von Wohnungseinbrüchen und der letztendliche Fahndungserfolg sind maßgeblich aufgrund der Hinweise von aufmerksamen Bürgern gelungen.

 

Gerade bei der Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen setzt die Polizei auf die Sensibilität und Mithilfe der Bevölkerung. Deshalb appellieren die Ermittler an alle, auch zukünftig bei verdächtigen Beobachtungen direkt die Polizei zu informieren. Achten Sie bitte auf fremde Personen und fremde Fahrzeuge in ihrem Wohngebiet. Eine verdächtige Beobachtung und ein schneller Anruf bei der “110” kann deshalb besonders wichtig sein, eine sofortige Information an die Polizei bringt erfolgversprechende Fahndungsmöglichkeiten und versetzt die Polizei oftmals in die Lage, ganze Straftatenserien aufzuklären und Täter langfristig aus dem Verkehr zu ziehen, wie der aktuelle Fall sehr deutlich macht.

 

 

 

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