HBF Münster – Beginn der Hauptbaumaßnahmen verzögert sich um voraussichtlich zwei Monate

Die Planungen für den Baubeginn für das neue Empfangsgebäude für den Hauptbahnhof Münster laufen seit Monaten auf Hochtouren.

Bei den derzeit laufenden EU- weiten öffentlichen Ausschreibung für die Bauleistungen zur Erneuerung des Empfangsgebäudes Münster Hbf wurde
gegen die Vergabe des Bauloses „Rückbau“ durch einen Mitbieter ein Vergabeeinspruch bei der 1. Vergabekammer des Bundes eingereicht.

Damit ruht das betreffende Vergabeverfahren bis zur Entscheidung durch die Vergabekammer. Durch den Vergabeeinspruch verschiebt sich der Beginn des
Rückbaus nach jetziger Einschätzung um voraussichtlich zwei Monate. Unabhängig davon erfolgt wie geplant Ende August die Baustelleneinrichtung
und die Erstellung der Provisorien für die Mieter auf der Ostseite des Bahnhofes. Außerdem müssen die Versorgungsleitungen (Strom, Wasser, Gas
etc… ) im nördlichen Gebäudeflügel entsprechend verlegt bzw. zurückgebaut werden.

Die ersten Mieter haben die Mietflächen wie geplant Ende Juli geräumt.
Die weiteren Auswirkungen auf den Bauablauf werden derzeit geprüft und bewertet, dazu gehört auch die geplante Schließung der Ausgänge zur
Westseite. Eine endgültige Aussage dazu wird mit Abschluss des Verfahrens erfolgen.
Bauherr des neuen Empfangsgebäudes ist die DB AG. Für das Umfeld des Bahnhofes, insbesondere die Vorplätze, ist die Stadt Münster verantwortlich..

Die Stadt Münster beteiligt sich an den Gesamtkosten von rund 37 Millionen Euro mit fünf Millionen Euro an dem Projekt. Für die Gestaltung der Ostseite
des Bahnhofs werden Stadt und Bahn noch in diesem Jahr eine Investorenausschreibung starten.

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