Nach dem Regen – Was tun bei Schimmelbefall?

Umweltberatung an der Salzstraße ist Anlaufstelle

Noch immer kämpfen viele Münsteraner mit den Folgen des Unwetters. Nasse Keller, feuchte Decken und Wände, durchweichte Möbel. Das letzte,  was man jetzt noch brauchen kann,  ist Schimmel in den eigenen vier Wänden.

Feuchtigkeitsschäden sind Ursache für den Befall der Bausubstanz mit Schimmelpilzen. Bei den starken Wassermengen, die auf Münster niedergeprasselt sind, schaffen es Bautrockner nicht immer, sämtliche Feuchtigkeit in kurzer Zeit aufzusaugen. Was aber tun bei Feuchteschäden und Schimmelpilzbefall? Eine hilfreiche Anlaufstelle  ist die Umweltberatung der Stadt Münster im Stadtwerke „CityShop“, Salzstraße 21. Sie informiert  Betroffene in einem persönlichen Beratungsgespräch und unter Telefon 02 51 – 4 92 67 67. Erreichbar ist sie montags von 15 bis 20 Uhr sowie  dienstags, mittwochs, donnerstags 10 bis 13 Uhr.

Der Laie ist mit dem Aufspüren und dem Sanieren von starkem Schimmelpilzbefall oder mit dem Ablauf  von Trocknungs- und Sanierungsmaßnahmen oft  überfordert. Expertenrat ist hier angesagt, zumal der Befall mit Schimmelpilzen häufig in Dämmschichten unterm Estrich, unter Holzdecken oder hinter vorgesetzten Wänden im Verborgenen blüht.

Um die Schimmelpilzberatung und die Sanierung befallener Wohnräume zu verbessern, haben sich Fachleute verschiedener  Beratungseinrichtungen und Institutionen zum „Schimmelnetzwerk Münster“ zusammengeschlossen (www.muensrter.de/stadt/umwelt/schimmelnetzwerk.html). Neben der Stadt Münster gehören auch Mietervereine, Sachverständige, Labore, Sanierer, Ärzte, die Handwerkskammer Münster und die Verbraucherzentrale zum „Schimmelnetzwerk Münster“. Regelmäßige Fortbildungen und der Wissensaustausch im Netzwerk sorgen dafür, dass die Mitglieder stets  auf dem aktuellen Stand sind.

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