Schimmelbildung verhindern und vorbeugen Verbraucherzentrale gibt Tipps für Unwettergeschädigte

Auch drei Wochen nach dem Starkregen sind noch nicht alle Schäden behoben. Experten, wie Dipl.-Ing. Alexander Ponick, Energieberater der Verbraucherzentrale warnen vor den Folgen einer unzureichenden Trocknung von vollgelaufenen Kellern und Wohnungen. Auch wenn das Wasser oberflächlich beseitigt ist, können durchfeuchtete Oberflächen und Materialien wie z.B. Holzverkleidungen, Dämmschichten oder vorgesetzte Wände noch so viel Wasser enthalten, dass Schimmelpilze und Bakterien wachsen können. Schimmelpilze in Keller- und Wohnräumen stellen ein erstzunehmendes Problem dar. Sie können die Bausubstanz, Einrichtungsgegenstände und vor allem die Gesundheit der Bewohner schädigen. Daher ist eine schnelle und ausreichende Bautrocknung wichtig. Denn Schimmelpilze können lange Zeit im Verborgenen wachsen, bevor sie Sporen bilden und dadurch an der Oberfläche sichtbar werden.
Um die notwendigen Trocknungs- und Sanierungsmaßnahmen in ausreichendem Maße durchzuführen, kann es sinnvoll sein, einen Experten zu Rate zu ziehen. Denn ohne technische Hilfmittel (z.B. für Messungen und Analysen) kann nicht sicher festgestellt werden, wann die Bautrocknung beendet werden kann. Da die unterschiedlichen Schäden auch unterschiedliche Maßnahmen erfordern, ist in vielen Fällen eine individuelle Beratung sinnvoll, um langfristige Schäden zu verhindern. Einzelmaßnahmen müssen koordiniert und sinnvoll aufeinander abgestimmt werden.
Die Verhinderung von Schimmel ist auch ein wichtiges Thema in der Energieberatung, weiß Angela Makowka vom Fachdienst Umwelt der Stadt Greven. Die Entstehung von Schimmelpilzen hängt eng mit den Temperatur – und Feuchtigkeitsverhältnissen in Innenräumen zusammen. Hier ist richtiges Lüften extrem wichtig. Sie empfiehlt den Betroffenen bei Bedarf eine Erstberatung der Verbraucherzentrale zum Thema Schimmelpilzvermeidung und –beseitigung.
Bei allen Fragen zum effizienten Einsatz von Energie beraten die Energieberater der Verbraucherzentrale anbieterunabhängig und individuell. Der nächste Beratungstag im Rathaus Greven findet Donnerstag, 28. August statt. Dank der Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium kostet die Beratung nur 5 Euro je halber Stunde. Bei Beratungen zur Schimmelpilzproblematik im Zusammenhang mit dem Unwetter ist die Beratung kostenlos. Für eine Terminvereinbarung wenden Sie sich an die Beratungsstelle Greven, Angela Makowka (Tel.: 02571/920 309).

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