85 000 Euro aus Spendenfonds vergeben

Bereits mehr als 40 Anfragen nach Unterstützung / Arbeitsgruppe aus Wohlfahrtsverbänden und Stadt

Zehn Privathaushalten und zwei Initiativen konnten bislang insgesamt 85 000 Euro aus dem Spendenfonds der Unwetterhilfe ausbezahlt werden. Unwetteropfer, die in eine Situation geraten sind, die sie allein aus eigener Kraft nicht mehr schultern können, erhalten hier schnelle Hilfe. Petra Woldt, die bei der Stadt mit der Vergabe der Spenden befasst ist: “Wer nicht mehr weiter weiß, sollte sich an uns wenden. Falsche Scham ist fehl am Platz.”

Die bisher positiv beschiedenen Anfragen haben gezeigt, dass die Hilfesuchenden zum Beispiel mit Unterstützung von Nachbarn und Freunden schon eine Menge geschafft haben. Aber irgendwann waren die Möglichkeiten ausgeschöpft, dann fehlte etwa das Geld für neue Möbel oder um die vom Wasser zerstörten Räume wieder wohnlich zu machen. “Hier können die Spendenmittel für Mieter, aber auch für Eigentümer die entscheidende Hilfe sein, um den Knoten durchzuschlagen und den Blick wieder nach vorne richten zu können. Das zeigen die Reaktionen der bisherigen Empfänger”, so Petra Woldt.

Über die Vergabe der Mittel entscheidet eine Arbeitsgruppe aus Wohlfahrtsverbänden und Stadtverwaltung. Schon mehr als 40 Anfragen von Einzelpersonen, Familien, und Initiativen sind eingegangen. Beim jüngsten Treffen der Arbeitsgruppe wurden noch weitere sechs Schadensfälle im Grundsatz positiv entschieden, die in den kommenden Tagen mit einer finanziellen Unterstützung rechnen können.

Der Fonds wird gespeist aus den vier Regenhilfe-Spendenkonten der Stadt, des Caritasverbandes, des Evangelischen Kirchenkreises und der Westfälischen Nachrichten. Wer Fragen zur Unwetterhilfe hat, wendet sich per E-Mail an stiftungen@stadt-muenster.de oder ruft bei der Stadt an unter Tel. 4 92-59 01. Eine Liste mit allen Ansprechpartnern bei den Wohlfahrtsverbänden und der Stadt steht im Internet auf der Seite www.muenster.de/stadt/unwetterfolgen.html (Absatz “Finanzielle Hilfe”).

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