Ein Einsatz jagte den nächsten

Am vergangenen Samstag hatten die Feuerwehrleute in Greven viel zu tun, denn es überschlugen sich die Ereignisse.

Zuerst rückte die Feuerwehr zu einem Kellerbrand an der Wöstenstraße aus und mitten im Einsatz kommt eine weitere Einsatzmeldung “Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person in Schmedehausen”. Aber auch diese Lage meistern die routinierten Kräfte ohne große Anstrengung.

Am Nachmittag ändert sich dann das Szenario. Kurz nach 16.00 Uhr kommt die Meldung, “Brand in einem großen Gewerbebetrieb bei dem zusätzlich noch 5 Personen vermisst werden”.

Beim Eintreffen der Hilfskräfte dringt Rauch aus dem Gebäude und auf dem Dach stehen einige Personen, die um Hilfe rufen. Auch hinter dem Gebäude liegt eine verletzte Person.

Bei dem Gewerbebetrieb handelt es sich um keinen geringeren als die Firma “Setex” an der Münsterstraße (ehemals Cramer Textilfabrik). Und glücklicher Weise liegt kein Ernstfall vor, sondern es handelt sich um die alljährlich stattfindende Herbstübung der Grevener Feuerwehr.

Die Übung wird genauestens von Bürgermeister Peter Vennemeyer beobachtet, der selbst 19 Jahre bei Rettungsorganisationen wie THW und Feuerwehr verbrachte.

Bei dieser Großübung waren ca. 100 Feuerwehrleute sowie “Verletzte Statisten” von der Jugendfeuerwehr Greven beteiligt. Auch ein Wasser-Schaum-Fahrzeug wurde als “Puffer” über eine eigens aufgebaute Ringleitung eingespeist, da die Wasserentnahmestelle an der Ems etwas Aufbauzeit , bedingt durch das schwierige Gelände, benötigte.

Kurz vor 18.00 Uhr war dann das “Feuer” offiziell gelöscht und die Großübung konnte beendet werden. Dank großzügiger Gewerbebetreiber, die ihre Firmen zur Verfügung stellen, sowie weiterer Sponsoren kann eine solche Übung für das Sicherheitsgefühl der Bürger einer Stadt erheblich beitragen. Beim Bedanken dürfen die beteiligten Hilfskräfte, die oft unter Lebensgefahr und bis zum Erschöpfungszustand arbeiten, natürlich nicht vergessen werden.

 

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