Klangbilder – Visuelle Spielarten des Jazz

Energiegeladene Saxophon-Soli, überschäumende Spielfreude am Bass oder intime, magische Momente am Piano – die Ausstellung „Klangbilder“ bringt Impressionen aus der Geschichte des Internationalen Jazzfestivals Münster in die Stadthausgalerie. Vom 7. Januar bis zum 8. Februar laden die Aufnahmen des Fotografen Ansgar Bolle zu einer Entdeckungsreise durch seine visuellen Spielarten des Jazz ein.

„Wir feiern die 25. Ausgabe unseres renommierten Festivals. Zu diesem Jubiläum möchten wir mit einem Begleitprogramm besondere Akzente setzen“, so Kulturamtsleiterin Frauke Schnell. Damit können auch all diejenigen in die Welt des Jazz eintauchen, die keine Eintrittskarte für das dreitägige Festival (9. bis 11. Januar, Theater Münster) ergattern konnten. So werden die 25 großformatigen Fotografien zusätzlich durch ausgewählte Hörproben aus dem Pogramm vergangener Festivals ergänzt. Als Verweis auf die Wurzeln des Jazzfestivals – der AStA der Universität hob es vor 36 Jahren aus der Taufe – wird parallel eine Auswahl der Fotografien auch im Foyer des Schlosses zu sehen sein.

Ansgar Bolle, in Düsseldorf lebender Fotograf und Kommunikationsdesigner, war bei den Festivals nah dran an den Musikern. Seit 2001 hat er mit seiner Kamera die Konzerte begleitet. Zu sehen sind Portraits und Performances, unterschiedliche Charaktere und Stimmungen und immer wieder der Augenblick des Erlebens. Die Ausstellung wird von Lufthansa, dem Magazin Jazzthetik und „Raum2“ unterstützt.

Die Fotoausstellung wird flankiert von einer vierteiligen Konzertreihe mit `Hot Spots` auf Jazz-Musikern dieser Stadt. Der Münsteraner Jan Klare, seit den 1980er Jahren international als Saxofonist und Komponist unterwegs, wird das Konzertprogramm mit Auftritten verschiedener Protagonisten der lokalen Szene kuratieren. Auch Klare selbst ist dabei vertreten, als Solist und mit seiner Band „The Dorf“.

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Rückblende: Jazzfestival Münster 2011 mit der Band „Rétroviseur“. Überschäumende Energie der Bassistin Fanny Lasfargues – festgehalten vom Fotografen Ansgar Bolle.

Foto: Ansgar Bolle.