Tagesaktuelle Meldungen der Polizei vom 17.12.2014

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Münster
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Nackter Motorradfahrer ist nur für die Fahrt auf dem Weihnachtsmarkt verantwortlich

Der Nacktfahrer vom Dezember 2013 war nicht an einem riskanten Fahrmanöver auf der Autobahn am 27. August 2014 beteiligt. Andere Berichterstattungen in einem Teil der Medien treffen nicht zu.

Zwei Motorradfahrer waren im August 2014 durch ihre rasante Fahrweise auf einer Autobahn aufgefallen. Zeugen notierten sich ein Kennzeichen und erstatteten Anzeige. Die Beamten ermittelten wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Nötigung.

Bei den Motorradfahrern handelt es sich um einen 22jährigen und einen 25jährigen Mann, von denen einer sein Motorrad für die Nacktfahrt im Dezember 2013 zur Verfügung gestellt hatte.

Im Zuge der Ermittlungen gegen diese Gruppe erhielten die Beamten eine beweiskräftige Aussage, die auch zur Identifizierung des 20jährigen Nacktfahrers führte.

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Autobahnpolizei-MS
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Pkw fährt auf Lkw auf – Stau auf A 1 in Richtung Bremen

Ein 26-jähriger Lengericher fuhr heute Morgen (17.12., 7:45 Uhr) mit seinem Mazda zwischen Ladbergen und dem Lotter Kreuz einem Lkw auf. Der Lengericher wurde hierbei schwer verletzt. Ein 79-jähriger Golf-Fahrer sah die Unfallstelle zu spät und konnte den Trümmerteilen nicht mehr ausweichen. Rettungskräfte brachten den schwer verletzten 26-Jährigen in ein Krankenhaus.

Der rechte und der mittlere Fahrstreifen wurden von 7:50 Uhr bis 8:50 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde über den linken Fahrstreifen geleitet. Es staut sich bis auf eine Länge von drei Kilometern.

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Autobahnpolizei-MS
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Gefahrguttransporter brannte

20 Tonnen Autoabfallbatterien entzündeten sich heute Morgen (17.12., 5:15 Uhr) in einem Sattelzug auf der Autobahn 31. Der 51-jährige Fahrer des geschlossenen Aufliegers war in Richtung Bottrop unterwegs und bemerkte bei Gescher den Brand auf seinem Gefährt.

Hinzugerufene Polizisten sperrten die Autobahn in Richtung Bottrop zur Löschung des Brandes kurzfristig. Anschließend begleiteten die Beamten den Lkw zu dem Kreisbauhof Velen. Dort wurde die Ladung fachgerecht entsorgt.

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Messstellen in Münster
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Die Polizei will Sie und Ihre Familien vor schweren Unfällen schützen, denn zu schnelles Fahren gefährdet ALLE überall und ist der KILLER Nr.1 auf unseren Straßen.
Am 18.12.2014 sind Geschwindigkeitskontrollen durch die Polizei Münster und die Stadt Münster an den folgenden Straßen vorgesehen:
In Risikobereichen (Straßenzüge mit dem höchsten Unfallrisiko):
Hammer Straße, Westfalenstraße, Münzstraße bis Mauritztor, Albersloher Weg, Koldering bis Hansaring
In schutzwürdigen Bereichen ( z.B. an Kitas, Schulen, Freizeiteinrichtungen, Altenheimen oder weil Bürgeranregungen vorlagen):
Bremer Platz, Rüschhausweg, Gescherweg, Kappenberger Damm, Horstmarer Landweg
Des Weiteren sind Geschwindigkeitsüberwachungen im Stadtgebiet Münster (durch den Einsatz von Lasermessgeräten) und auf den Autobahnen im Regierungsbezirk Münster möglich.

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Sendenhorst
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Verkehrsunfall mit Personenschaden

Am Mittwoch, 17.12.2014, um 12.17 Uhr, befuhr eine 58jährige Sendenhorsterin mit ihrem Pkw die Straße Höckerskamp in Sendenhorst und bog nach links in die Lorenbeckstraße ein.

Bei dem Abbiegevorgang kam es zum Zusammenstoß mit einer 78jährigen Radfahrerin aus Sendenhorst. Diese befuhr mit ihrem Fahrrad den Radweg der Lorenbeckstraße und wollte den Höckerskamp überqueren.

Durch den Zusammenstoß kam die Radfahrerin zu Fall und verletzte sich leicht. Sie wurde mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand geringer Sachschaden.

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Lienen
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Wieder ein Einbruch gemeldet

Der Polizei wurde am Dienstagabend (16.12.2014) ein weiterer Einbruch in Lienen gemeldet. In der Zeit zwischen Montag, 19.30 Uhr und Dienstag, 19.00 Uhr, waren unbekannte Täter auf das Grundstück eines freistehenden Hauses an der Ackerbreede gegangen.

Nachdem sie die Terrassentür aufgehebelt hatten, betraten sie mehrere Zimmer. Wie sich herausstellte, suchten die Diebe vom Keller bis zum Oberschoss in verschiedenen Schränken und Behältnissen nach Wertgegenständen.

Zur Beute gehörte nach ersten Angaben eine Schatulle mit diversen Schmuckstücken. Die Polizei hat die Spuren am Tatort gesichert.

Die Beamten suchen Zeugen, die Hinweise zu dem Einbruch geben können, Telefon 05481/9337-4515. Sie bittet jede verdächtige Beobachtung mitzuteilen, die im Tatzeitraum gemacht worden ist.

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Lengerich
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Einbrechertrio wurde gestört

Durch ungewöhnliche Geräusche an der Rückseite eines Wohnhauses ist am Dienstag (16.12.2014), gegen 17.10 Uhr, ein Lengericher auf Einbrecher aufmerksam geworden.

Der Mann schaute sofort nach der Ursache und betrat das Grundstück des Einfamilienhauses am Sternenweg. Auf der Terrasse traf er auf drei männliche, etwa 20 Jahre alte Personen, die sofort in Richtung Hegelstraße/Am Feldweg flüchteten.

Die eingesetzte Polizei leitete sofort eine Fahndung nach dem Trio ein, konnte es aber nicht antreffen. Einer der Männer trug eine blaue Jacke. Wie sich herausstellte, hatten die Täter an der zum Garten gelegenen Rückseite des Hauses ein Fenster aufgehebelt.

Offenbar zielstrebig begaben sich die Diebe in die Schlafzimmer, wo sie sämtliche Schränke durchwühlten. Aus den Behältnissen erbeuteten sie nach ersten Erkenntnissen verschiedene Schmuckstücke. An dem aufgebrochenen Fenster ist ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro entstanden.

Die Polizei bittet um Hinweise zu dem Einbruch, zu verdächtigen Personen bzw. Fahrzeugen und insbesondere zu dem angetroffenen Trio unter Telefon 05481/9337-4515.

Sie erinnert daran, dass Einbrecher derzeit bevorzugt in den Nachmittags- und Abendstunden unterwegs sind. Treffen Sie daher Vorsorge! Sichern Sie Ihr Gebäude und achten Sie auf verdächtige Gestalten! Melden Sie diese sofort der Polizei! Denken Sie daran, dass Einbrecher bevorzugt in Schlafzimmern nach Wertgegenständen suchen! Bringen Sie ihre Wertsachen daher an einem sicheren Ort unter.

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Ibbenbüren
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Brand eines Firmengebäudes

Erhebliche Sachschäden, die nach ersten Schätzungen deutlich im sechsstelligen Eurobereich liegen, sind in der Nacht zum Mittwoch (17.12.2014) bei einem Brand an der Gildestraße entstanden.

Gegen 04.35 Uhr hatte ein Zeuge, der sich auf dem Weg zur Arbeit befand, einen hellen Feuerschein aus dem vierstöckigen Firmengebäude bemerkt. Sofort alarmierte er die Rettungskräfte.

Als diese wenige Minuten später eintrafen, brannte das Obergeschoss bzw. das Flachdach des etwa 40 x 20 Meter großen Gebäudes in voller Ausdehnung. Ein an das Brandobjekt grenzendes Wohnhaus wurde evakuiert.

Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Nach ersten Informationen befinden sich in den oberen Stockwerken Büro- und Produktionsräume, in den weiteren Etagen Lagerstätten sowie im Erdgeschoss weitere Produktionsstätten zur Medikamentenherstellung.

Die Feuerwehr konnte das offene Feuer in den Morgenstunden löschen. Weitere Arbeiten, insbesondere zur Bekämpfung von Glutnestern, dauerten am Morgen an. Der Brandort wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Münster beschlagnahmt.

Die Polizei führt an der Brandstelle Untersuchungen zur Brandursache durch.
Angaben zur Brandursache können noch nicht gemacht werden. In die weiteren Ermittlungen wird auch ein Brandsachverständiger eingeschaltet.

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Dülmen
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Rettungswagen touchiert -Fahrer flüchtig

Am 15.12.2014 gegen 08:45 Uhr stand ein Rettungswagen an der Kreuzung Münsterstr. / Lüdinghauser Str. und wollte nach links auf die Lüdinghauser Str. abbiegen. Ein von hinten sich nähernder LKW touchierte beim Vorbeifahren den Rettungswagen.

Der Unfallverursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Sachschaden zu kümmern.

Zeugen, die Hinweise geben können werden gebeten sich mit der Polizei in Dülmen, Tel.: 02594 / 7930, in Verbindung zu setzen.

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Dülmen
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Bombenentschärfung in Dernekamp

Am heutigen Abend gegen 17:25 Uhr wurde im Gewerbegebiet Wierlings Busch in Dülmen, eine Fliegerbombe fachgerecht durch den Kampfmittelbeseitigungsdienstes aus Arnsberg, entschärft. Bei dem gefundenen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, handelte es sich um eine 250 kg schwere Fliegerbombe mit einem Chemisch-Mechanischen-Zünder.

In einem Radius von 250 Metern mussten zuerst alle Personen evakuiert werden, danach konnten Helfer des THW in der beginnenden Dunkelheit für Licht sorgen.
Eine ins Auge gefasste Sprengung, konnte durch die erfolgreiche mechanische Entschärfung durch die Feuerwerker Uwe Pawlowski und Karl-Friedrich Schröder, verhindert werden.
Damit waren die Kampfmittelbeseitiger schneller als von den Ordnungsbehörden angenommen, diese rechneten erst nach 18:00 Uhr mit der Freigabe

Um 17:35 Uhr wurden die Absperrungen durch die Polizei wieder freigegeben.

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Hamm
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Mädchen wird Opfer eines Handyraubes

Am Dienstag, gegen 19.50 Uhr wurde einem 16-jährigen Mädchen auf der Hohestraße das Handy geraubt.

Bei diesem Raub wurde sie leicht verletzt. Vor ihrer Haustür stehend, spürte sie plötzlich den Griff eines Mannes an ihren Oberarmen. Sie wurde gedreht und stürzte. Dem Täter gelang es dann, dem Mädchen das Handy aus der Hand zu reissen.
Anschließend flüchtete er in Richtung Sedanstraße. Das Mädchen rannte noch hinter ihm her. In Höhe eines Kindergartens warf er das Handy weg, wobei es beschädigt wurde.

Anschließend flüchtete er unerkannt in die Sedanstraße.

Täterbeschreibung:
Südländisches Aussehen, 20-25 Jahre alt, etwas größer als 160 cm, muskulöse Figur, sportlich, dunkler Stoppelbart.
Bekleidet mit einem hellgrauen zweiteiligen Jogginganzug mit Kapuze.
Auf der Flucht fiel dem Täter die Kapuze vom Kopf.
Darunter trug er eine blaue Mütze oder Cap.

Eine Fahndung nach dem Täter verlief bislang negativ.

Zeugen melden sich bitte bei der Polizei

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Ahaus
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Sexualdelikt / Zeugen gesucht

Am Dienstagmorgen war eine junge Frau aus Ahaus gegen 08:00 Uhr zu Fuß auf dem Gehweg der Wüllener Straße in Richtung Stadtmitte unterwegs. Als sie die Bushaltestelle “Krankenhaus in Ahaus” passiert hatte, kam ihr auf dem Gehweg zu Fuß ein dunkel gekleideter Mann entgegen.

Zirka 20 Meter vor der Unterführung des kreuzenden Rad- und Gehwegs berührte der Unbekannte die junge Frau unsittlich und rannte über den Fußweg in Richtung Krankenhaus davon.

Täterbeschreibung:
Der Täter war ca. 25 Jahre alt, etwa 185 cm bis 190 cm groß und von südosteuropäischer Herkunft. Er war dunkel bekleidet (Jogginghose, Jacke mit Kapuze, dunkles Cap) und trug auffallend weiße Sportschuhe.

Zeugen werden gebeten, sich an die Kripo in Ahaus (02561-9260) zu wenden.