A1: Tempo 80 und Arbeiten werden bis zur Jahresmitte andauern

Die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm teilt mit, dass die Sanierungsarbeiten an der Böschung auf der A1 zwischen Münster und Greven voraussichtlich noch bis Mitte des Jahres andauern. Seit Ende Juli 2014 gilt auf der A1 zwischen den Anschlussstellen Münster-Nord und Greven die Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 Stundenkilometern. Durch starke Niederschläge waren zuvor in diesem Bereich auf einer Länge von zehn Kilometern Teile der Böschung abgerutscht.

DSC08332“Das Außmaß ist wesentlich schlimmer alsbefürchtet und wird erheblich länger dauern als bisher angenommen”, sagt uns ein Sprecher der Straßen NRW.
Fast 60 Ausspülungen sowie mehrere 100 Meter abgerutschter Böschung sind zu verzeichnen. Zudem liegen zum Teil Schutzplankenpfosten frei.

Im Oktober 2014 starteten die Sanierungsarbeiten. Mittlerweile haben die Fachleute festgestellt, dass die Schäden gravierender sind als ursprünglich vermutet. Mitte Dezember wurden 7.000 Kubikmeter Schotter – das entspricht 560 LKW-Sattelzügen – geliefert, gleichzeitig wurde der alte Boden abgefahren.  Und dann haben die Sachverständigen noch eine schlechte Nachricht, der flotte Arbeitsprozess kann nicht fortgeführt werden, das das Arbeitsgerät zu schwer für die teilweisen unbefestigten und unterspülten Böschungen sind.

Hierfür hatte die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm im Baustellenbereich an einem Wochenende eine Fahrspur gesperrt. Das neue Material wird zurzeit eingebaut. Da noch mehrmals Baumaterial angeliefert werden muss, wird es zu weiteren einstreifigen Verkehrsführungen an Wochenenden kommen.