Spitzenplatz für Münster bei Sonderforschungsbereichen

Münster gehört mit sieben Sonderforschungsbereichen bei den Hochschulen zur NRW Spitze. Damit qualifiziert sich Münster zu den besonders erfolgreichen Universitäten im Land. Aber auch Köln und Aachen schafften jeweils sieben Bereiche. Die drei Städte wurden durch nur einen Bereich der Hochschule in Bonn auf Platz 2. verdrängt.

In ganz NRW erreichten damit 50 Hochschulen, den von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Sonderforschungsbereich (SFB) und belegten bundesweit erneut den ersten Platz. Dies teilte das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung am heutigen Tage mit.

Dies sind 21 Prozent der zum 1. Januar 2015 in Deutschland eingerichteten oder laufenden Forschungsverbünde. Dies geht aus einer von der DFG vorgelegten Förderliste hervor. Jeweils einen Sonderforschungsbereich neu eingeworben haben die Technische Universität Dortmund und die Universität Düsseldorf.

In den Sonderforschungsbereichen arbeiten Forscherinnen und Forscher fachübergreifend in ausgewählten Bereichen der Grundlagenforschung. Die Forschung wird von der DFG mit einer maximalen Dauer von zwölf Jahren gefördert. Bundesweit werden 240 Vorhaben von der DFG finanziert. Baden-Württemberg liegt mit 38 Sonderforschungsbereichen auf Platz zwei und Bayern mit 35 Projekten an dritter Stelle im Bundesvergleich.

Die nordrhein-westfälischen Sonderforschungsbereiche im Einzelnen:

Hochschule Zahl der Sonderforschungsbereiche
Bonn 8
Münster 7
Köln 7
Aachen 7
Bochum 5
Dortmund 4
Düsseldorf 4
Bielefeld 3
Duisburg/Essen 2
Paderborn 2
Wuppertal 1
Gesamt 50