Hiltrup ist schneller als Münster

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Ein Blick hinter die Kulissen der grauen Kästen.

Hiltrup ist jetzt voll im Multimediazeitalter angekommen. Immerhin können die 15.000 Haushalte im größten Stadtbezirk Münsters jetzt mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde surfen.
Das Ortsnetz Hiltrup (02501) gehört zu den ersten in Nordrhein-Westfalen, in denen die Deutsche Telekom die neue Vectoring-Technik eingeschaltet hat.
Oberbürgermeister Markus Lewe, gab zusammen mit Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt , Karl-Heinz Rempe Account-Manager der Telekom für den Breitbandausbau in der Region Nord und Peter Ströberl, ebenfalls von der Telekom, den Breitbandanschluss symbolisch frei.
Die eigentliche Freigabe wurde von der Telekom bereits am frühen Morgen des Rosenmontags geschaltet. Da hatten die Münsteranerinnen und Münsteraner jedoch für diese Nachricht wenig Interesse denn Rosenmontag ist in Münster ein närrischer Feiertag.

< Dabei stellt sich nebenbei noch die Frage ob Prinz Paul I. mittlerweile schon den Schlüssel zur Stadtregentschaft zurückgegeben hat, oder ob Markus Lewe nun im Auftrag des Prinzen unterwegs war ;-)>

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Oberbürgermeister Markus Lewe im Gespräch mit Jörg Albers, dem Leiter des Telekom Verkaufsgebiets Nord.

Da die Telekom maximal ein Jahr vorher veröffentlichen darf wann und wo die nächsten Multifunktionskästen aufgebaut werden, und für jeden Kasten kilometerlange Glasfaserleitungen verlegt werden müssen, bleibt es abzuwarten, wo in Münster die nächsten Übergabepunkte geschaltet werden.
Laut Peter Ströbel wird daran mit Hochdruck gearbeitet und so verspricht er dem Oberbürgermeister, ihn zeitnah zu informieren. Dies wird aller Voraussicht nach aber nichts vor 2017 und so bleibt das schnelle Internet in der nächsten Zeit ein Alleinstellungsmerkmal für Hiltrup.