Kultur pur bei DKSB-Projekt “Münster PUR”

Basteln, staunen und spielerisch lernen: Die sieben Kinder von der Wartburg-Grundschule waren gefangen von der Welt im Museum für Lackkunst in Münster. Im wahrsten Sinne des Wortes spielend geschafft hatte das Museumspädagoge Christoph Aßmann. Er führte die Kinder durch die Ausstellung und wusste spannende Fakten und Geschichten aus China oder Japan gekonnt miteinander zu verknüpfen und so die Neugier der Kinder zu wecken. Er erklärte ihnen, dass ein Drache auf einem Ausstellungsstück für den Kaiser steht und der Phönix für die Kaiserin. Oder dass der Lack von einem Lackbaum geerntet wird.
Organisiert hatte den Museumsbesuch der Kinderschutzbund Münster im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe “Münster PUR”. “Mit unserem Projekt Münster PUR wollen wir Kindern im Grundschulalter die Möglichkeit geben, ihre Heimatstadt besser kennenzulernen. Insbesondere ist es ein Angebot für Kinder, die sonst nicht die Möglichkeit für eine außergewöhnliche Freizeitgestaltung haben, weil die Eltern am Wochenende vielleicht nur wenig Zeit für Unternehmungen haben”, so Betreuerin Andrea Kuleßa vom Kinderschutzbund. Und diese Ausflüge sind nur dank engagierter Sponsoren möglich. So waren die Kinder dieses Mal unterwegs auf Einladung des Museums für Lackkunst.
Nach einer kurzen Pause mit Lunchpaketen einer münsteraner Bäckerei machte Aßmann die spannende Geschichte Chinas und Japans für die Kinder lebendig. Er ließ sie nach Tiersymbolen in den Kunstwerken suchen und bastelte mit ihnen nach der alten japanischen Papierfalttechnik “Origami” eine Chrysantheme. Die Blume gilt als Symbol des Glücks und steht für ein langes und gesundes Leben aller Familienmitglieder. Eifrig falteten die Kinder ihre Blume und meinten stolz: “Die ist toll für zu Hause.”