Der Frühling probt mit Unterstützung von Frühlingshoch KARIN

Hochdruckgebiet KARIN beschert dem größten Teil Deutschlands ein weitgehend sonniges und zunehmend auch sehr mildes Vorfrühlingswetter. Da der kalendarische Frühlingsanfang erst am 20.März stattfindet, kann man sagen “der Frühling probt”, so Wetterexperte Andreas Wagner vom Wetterdienst MeteoGroup.

Vor allem im Westen und im Nordwesten Deutschlands kann sich die Luft dank der schon starken Märzsonne stark erwärmen, erklärt Andreas Wagner. So sind vom Rheinland dem Niederrhein und dem nördlichen Ruhrgebiet verbreitet frühlingshafte 16 bis 18 Grad möglich, örtlich sind sogar um die 20 Grad drin. Dies etwa vom Raum Eschweiler bis in die Region Duisburg. Auch im Norden und Osten Deutschlands zeigt der Temperaturtrend steil nach oben, so die Vorhersage aus Bochum, denn bei viel Sonnenschein sind verbreitet 12 bis 16 Grad möglich. Etwas weniger mild bleibt es bei Seewind an den Küsten der Nord- und Ostsee, denn das Meerwasser ist noch kalt. Auch in Süddeutschland kann sich die Luft noch nicht so richtig erwärmen, im Alpenvorland liegt auch noch gebietsweise eine geschlossene Schneedecke. Bei 9 bis 13 Grad fühlt sich die Luft in der Sonne aber trotzdem ganz angenehm an.

Interessant ist übrigens, so der Tipp von Andreas Wagner, dass in den Wintersportorten nach den nasskalten Tagen noch genug Schnee für Wintersport liegt. Bei oftmals strahlendem Sonnenschein herrschen am Sonntag vom Sauerland über den Harz bis hin zum Thüringer Wald und Erzgebirge noch beste Ski- und Rodelbedingungen. Hier dürfte die milde Witterung aber für das wahrscheinlich letzte Wintersportwochenende der Saison sorgen, nächste Woche taut es dann immer stärker. Im Bayerischen Wald und vor allem in den Alpen liegt noch so viel Schnee, dass dort auch noch länger Wintersport möglich sein wird. Immerhin liegen auf der Zugspitze derzeit mehr als dreieinhalb Meter Schnee.

Mehr Informationen unter www.unwetterzentrale.de und www.meteogroup.com