Zwei Fliegerbomben entschärft und Kiste Stabbrandbomben gefunden

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Im Schacht vor den blauen Containern befand sich die Bomben-Fundstelle.

Auf einem Baugelände am Stadthafen 1 in Münster wurden am Freitagnachmittag, 17. April, zwei amerikanische Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Die Fünf-Zentner-Bomben hatten etwa vier Meter tief im Erdreich gelegen.

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Vergleichsbild

Außerdem stieß der Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe der Bezirksregierung Arnsberg auf eine Kiste voller Stabbrandbomben aus dem Zweiten Weltkrieg, die sich beim Abwurf nicht geöffnet hatte, und transportierte diese ebenfalls ab.

Während der Arbeiten der Kampfmittelexperten war ein Gebiet im Radius von 150 Meter um die Fundstellen evakuiert. Rund 2000 Beschäftigte in Betrieben, Verwaltungen, Geschäften, Restaurants und Cafés mussten dafür ihre Arbeitsplätze verlassen. Etwa hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Kampfmittelbeseitigung und Polizei waren im Einsatz. Um 15.10 Uhr konnte die Evakuierungszone aufgehoben werden.

Am Montag, 20. April, legt der Kampfmittelbeseitigungsdienst eine weitere, etwas weiter westlich gelegene Verdachtsstelle frei. Sollte sich dort ein Blindgänger finden, der entschärft werden muss, wird am Montag ab 15 Uhr das identische Gebiet im Stadthafen evakuiert. Das Stadthaus 3 am Albersloher Weg ist am Montag ab 12 Uhr für Besucher geschlossen.
Information: www.muenster.de/bombenentschaerfung, Tel. 0 18 05 / 70 80 60.