Wegen Leistungsmissbrauchs eine Bewährungsstrafe

Gegen einen 54-jährigen Leistungsbezieher der Agentur für Arbeit ermittelten Beamte des Hauptzollamtes Münster kürzlich wegen des Verdachts auf Leistungsmissbrauch.
Der Sozialversicherungsträger meldete dem Zoll, dass der Mann neben seinem Arbeitslosengeld auch noch Arbeitsentgelt aus einer mehrmonatigen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung als pädagogischer Mitarbeiter einer Sprachenschule bezog. Die Aufnahme des Beschäftigungsverhältnisses hatte der Betroffene gegenüber der Agentur für Arbeit jedoch verschwiegen, wodurch bei der Agentur für Arbeit ein Schaden in Höhe von über 3.800 Euro entstand.
Das Amtsgericht Coesfeld verurteilte den einschlägig vorbestraften Mann zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung.