Wochenmarkt wird ins Stadtfest integriert

Nach dem unmöglichen Ratsbeschluss, dem Veranstalter des Stadtfestes den Domplatz ohne Wenn und Aber zu überlassen, schein der Stadt doch noch ein Licht aufgegangen zu sein. So haben sich alle betroffenen Parteien an einen Tisch gesetzt, um eine akzeptable Lösung zu finden. Dieses ist in der letzten Woche dann geschehen.
Nach Auskunft von Rita Westhoff, der Vorsitzenden der Interessengemeinschaft der Marktbeschicker Münster Westf. e.V., ist ein optimaler Kompromiss zu Stande gekommen. Dafür hätte ihr Verein gekämpft. Einen großen Anteil an diesem Erfolg hätte Marvin Lindenberg, Vorstandsvorsitzender der Münster Mittendrin GmbH, gehabt. Er hatte sich für diesen Kompromiss stark gemacht. „Für das nächste Stadtfest hatte er sogar Ideen, wie man die Bühne mit ins Marktgeschehen mit einbinden könnte“, sagte Westhoff weiter.
Man merkte Rita Westhoff die Erleichterung über den gefundenen Ausgleich an. Mit dem Kompromiss stehen den Marktbeschicker zweidrittel bis dreiviertel der normalen Fläche zur Verfügung. Wer und wie jetzt auf den Domplatz darf, können die Marktbeschicker unter sich ausmachen. Damit können alle Beteiligten zufrieden sein, was sie auch sind.
Das Stadtfest hat jetzt durch den Wochenmarkt eine Attraktion mehr und ist damit wirklich mittendrin in Münster.