Enkeltrickbetrüger immer noch aktiv

Enkeltrickbetrüger versuchen weiterhin, an das Geld von Hammer Bürgern zu kommen. Am Dienstag erhielt ein 59-Jähriger in der Wohnung seiner Mutter in Heessen einen dubiosen Anruf. Eine angebliche Verwandte versuchte, ihn zur Übergabe von 20.000 Euro zu bewegen. Sie säße bei einem Anwalt und bräuchte das Geld dringend für einen Hauskauf. Der 59-Jährige ging zum Schein darauf ein, lehnte ein Treffen zu Hause jedoch ab. Danach rief niemand mehr an. Zwei Seniorinnen im Alter von 75 und 84 Jahren wurden ebenfalls von Frauen angerufen, die sich erfolglos als Verwandte ausgaben. Eine wollte die 75-Jährige sogar besuchen und Kuchen mitbringen. Dazu kam es jedoch nicht.

Die Polizei rät, misstrauisch zu sein, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen meldet. Das Telefonat sollte sofort beendet werden, sobald der Gesprächspartner Geld fordert. Durch einen Gegenanruf unter der bisher bekannten und benutzten Nummer kann man sich darüber versichern, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist.

Familiäre oder finanzielle Verhältnissen sollten niemals am Telefon preisgegeben werden. Fremde sollte man niemals ins Haus oder in die Wohnung lassen. Die Polizei sollte bei verdächtigen Anrufen sofort über den Notruf 110 informiert werden.