Noch 240.000 Euro im städtischen Fördertopf

Wer Geld sparen will, sollte etwas gegen hohe Heizkosten tun. Effiziente Einzelmaßnahmen, die alte Wohngebäude auf ihrem Weg zu modernen Energiesparhäusern einen großen Schritt voranbringen. Dieses kostet aber in der Regel viel Geld. Da ist man stets froh, wenn die Gemeinde für solche Maßnahmen Fördergelder bereitstellt.

Finanzielle Unterstützung leistet das Förderprogramm “Energieeinsparung und Altbausanierung”, das auf die qualitativ hochwertige Sanierung von Wohngebäuden im gesamten Stadtgebiet setzt. Schwerpunktmäßig werden effiziente Einzelmaßnahmen sowie der Einbau von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung gefördert. Für ein Mehrfamilienhaus kann ein Zuschuss von bis zu 13.250 Euro abgerufen werden, für ein Ein- oder Zweifamilienhaus von bis zu 7.750 Euro. Je Antragssteller beträgt die maximale Fördersumme 40.000 Euro pro Jahr. Zurzeit sind noch rund 240.000 Euro im Fördertopf.

Voraussetzung für eine Förderung ist, dass das Wohngebäude vor 1995 erbaut wurde. Die Wohnfläche pro Wohneinheit darf 150 Quadratmeter nicht überschreiten. Energiegutachten, Energieausweis und ausführliche Kostenvoranschläge müssen dem Antrag beigefügt werden.

Grundsätzlich ist es möglich, verschiedene Förderprogramme miteinander zu kombinieren. Welche Voraussetzungen für einen erfolgversprechenden Antrag erfüllt sein müssen, weiß Alfred Lohre vom Amt für Wohnungswesen. Er berät Interessierte unter der Telefonnummer 0251-4926464. Außerdem bietet die Verbraucherzentrale montags von 9 bis 16 Uhr eine kostenlose Beratung im Stadthaus 3 an. Im Internet gibt es umfangreiche Informationen sowie das Antragsformular unter www.klima.muenster.de.