„Prävention – Familienbesuche“ – Offen und respektvoll

In Münster bekommen alle neugeborenen Kinder mit ihren Müttern und

Freiberufliche Hebammen und die Fachfrauen für Präventionshilfen des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien sowie des Gesundheitsamtes besuchen gemeinsam junge Familien und erweitern regelmäßig auch ihre Kenntnisse zur weiteren Verbesserung der Familienbesuche.

Freiberufliche Hebammen und die Fachfrauen für Präventionshilfen des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien sowie des Gesundheitsamtes besuchen gemeinsam junge Familien und erweitern regelmäßig auch ihre Kenntnisse zur weiteren Verbesserung der Familienbesuche.

Vätern einen Familienbesuch von Fachkräften aus dem Amt für Kinder, Jugendliche und Familien. Dieser kostenlose stadtweite Familienservice bietet handfeste Unterstützung und Beratung rund um die Entwicklung des Nachwuchses.

Jährlich treffen sich die Mitarbeiterinnen des Präventionsteams, der Schwangerschaftsberatung und der Gesundheitshilfe Gesundheitshilfe – erstmals in Kooperation mit dem Haus der Familie – zu einer gemeinsamen Fortbildung um ihre Kompetenzen zu erweitern und Familien bei Bedarf optimal beraten und unterstützen zu können. Die Veranstaltung wird vom Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster organisiert.

In diesem Jahr ging es um interkulturelle Kompetenz. Menschen aus anderen Gesellschaften haben andere Bedürfnisse nach Nähe, leben lieber eng mit vielen Menschen zusammen oder bevorzugen ein individuelles Leben und halten sich eher von großen Gruppen fern. Nicht selbstverständlich sei das gleiche oder ähnliche Umgehen mit bestimmten Themen wie sie von Menschen im Einwanderungsland Deutschland gepflegt werden, die eine hiesige Sozialisation erlebt haben.

baby-390555_640Gerade das Thema „Familie und Geburt“ wird rund um die Welt sehr unterschiedlich behandelt. Da hilft das Wissen um unterschiedliche Mentalitäten, Kontakte zu erleichtern und Missverständnisse zu vermeiden. Die Ethnologin und Trainerin für interkulturelle Kompetenz, Sandra de Vries, berichtete nicht nur über die bunte Vielfalt an Menschen und ihre Biographien auch in Münster, sie ermunterte die Teilnehmerinnen auch, sich ganz praktisch mit ihren Bildern im Kopf auseinander zu setzen. So lautete eine Aufgabe etwa: „Wie würde wohl ein Chinese einen Deutschen pantomimisch darstellen?“

Im vergangenen Jahr nutzten 2059 Familien die Möglichkeit, bei Familienbesuchen der Mitarbeiterinnen des Präventionsteams sich über die vielfältigen Angebote des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien, die Angebote der Familienbildungsstätten und Träger vor Ort zu informieren. Bei 138 Familienbesuchen ergänzten Hebammen mit ihrem Fachwissen das Informationspaket.