Markus Lewe erhält Friedenspreis

Was liegt näher als einen Friedenspreis in einer Friedensstadt und dann auch noch an den Oberbürgermeister der Friedensstadt, persönlich, zu verleihen?

Am vergangenen Montag teilte das Zentralinstitut-Islam-Archiv-Deutschland mit, dass am 8. November 2015 der Mohammad-Nafi-Tschelebi Friedenspreis für das Jahr 2015, an Oberbürgermeister Markus Lewe verliehen wird.
Den Preis erhalten in diesem Jahr der Oberbürgermeister von Münster, sowie der Hannoveraner Professor Dr. Peter Antes. Dritter Preisträger ist die Rems-Murr-Rundschau, die von 2012 bis 2014 täglich, über den Islam in Baden-Württemberg bebildert berichtet hat.

Die drei Preisträger sind in der Vergangenheit in verantwortlicher Weise für den Christlich-Islamischen Dialog eingetreten und erhalten mit der Auszeichnung den Dank für ihre Arbeit.

Wie uns der Seniordirektor des Zentralinstituts Islam-Archiv-Deutschland, Muhammad Salim Abdullah telefonisch mitteilte, wird der Muhammad-Nafi–Tschelebi Friedenspreis künftig nur noch in der Friedensstadt Münster verliehen werden, da dort nun auch der islamische Lehrstuhl über die Universität Münster beheimatet ist.
Das Zentralinstitut wurde bereits 1927 in Berlin gegründet, auf dessen Initiative 1986 in Berlin der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland gegründet wurde.

Der Friedenspreis wird nunmehr im zwanzigsten Jahr verliehen.
Zu den bisherigen Preisträgern zählen u.a. die ehemalige Ausländerbeauftragte der Stadt Berlin, Professor Barbara John, der österreichische Ökumeniker Petrus Bsteh, der Präsident des Päpstlichen Rates für den Interreligiösen Dialog, Kurien-Erzbischof Michael Fitzgerald ( Vatikan ), der ehemalige Ausländerbeauftragte des Landes Nordrhein Westfalen, Dr. Klaus Lefringhausen, der Publizist und Nahostfachmann Dr. Michael Lüders, der ehemalige Oberbürgermeister der Stadt Köln, Fritz Schramma, der Vorsitzende des Zentralrates der Sinti und Roma, Romani Rose, sowie der ehemalige Rabbiner von Westfalen-Lippe, Dr. Henry Brandt.