Erneute Evakuierung am Kanal

Die Kampfmittelbeseitigung ist auch auf der Westseite des Dortmund-Ems-Kanals in der Nähe des Ostbads auf eine Fliegerbombe gestoßen. Sie soll noch heute (7. Dezember) voraussichtlich ab 17 Uhr entschärft werden. Dazu muss am Kanal im Bereich Manfred-von-Richthofen-Straße ab 16 Uhr evakuiert werden.

Das betroffene Gebiet deckt sich mit der Evakuierungszone vom Donnerstag, 3. Dezember. Es erstreckt sich westlich des Kanals vom Mauritz-Lindenweg zur Greta-Bünichmann-Straße, im Osten grenzt es an die Braunsbergstraße, den Merschkamp und den Lohausweg. Anwohner können während der Evakuierung eine Betreuungsstelle im Institut der Feuerwehr an der Wolbecker Straße aufsuchen – möglichst mit dem Fahrrad oder zu Fuß, da dort Parkplätze fehlen.

In der Evakuierungszone darf sich vorübergehend niemand aufhalten. Sie wird auch für den Verkehr gesperrt. Die Feuerwehr wird mit Fußtrupps und Lautsprecherdurchsagen zum Verlassen der Häuser und Plätze auffordern. Wer hierzu Hilfe benötigt, meldet sich unter der Notrufnummer 112. Über das Ende des Einsatzes wird mit Lautsprechern, am Info-Telefon der Feuerwehr (0 18 05/70 80 60) und im Stadtportal (www.muenster.de/bombenentschaerfung) informiert.

Der Blindgänger – eine 250-Kilogramm-Bombe mit zwei Zündern – liegt etwa vier Meter tief im Erdreich. Beim Freilegen der Verdachtsstelle drang wie bei den Vorbereitungen für die Entschärfung am vergangenen Donnerstag Wasser in die Grube ein. Dieses muss zunächst abgepumpt werden, dann startet die Entschärfungs-Aktion.