1,3 Milliarden für die Erfolgsgeschichte Münster

Münster gehört zu den erfolgreichsten Wirtschaftsstandorten in Europa, und damit money-glut-432688_640das auch so bleibt, investiert das Land bis 2020 die Summe von 1,3 Milliarden Euro in die Stadt.

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze gab Resümee und Ausblick der Förderungen für ihre Heimatstadt bekannt und konzentrierte sich dabei auf laufende Unternehmungen und die hochwertige Universität der Stadt Münster.

Im Beisein von Prof. Dr. Ursula Nelles (Rektorin der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster) und Oberbürgermeister Markus Lewe sagte sie, „Das Land NRW ist stolz auf Münster und seine hochwertige Universität. 1,3 Milliarden Euro an bereits getätigten oder konkret geplanten Investitionen zeigen auch die Anstrengung, mit der das Land den Wissenschaftsstandort Münster unterstützt, und weiter stärkt“.

Besonders erfreut war die Ministerin über die vorbildliche Kooperation der Beteiligten.
Weiterhin betonte sie, „Münster ist für jeden erkennbar und weitbekannt eine Stadt der Wissenschaft. Es brauchte viele Akteure um gemeinsam an dieser Erfolgsgeschichte zu arbeiten. Und es ist sehr wichtig, dass alle Beteiligten von Stadt, Uni und Land, an einem Strang ziehen um den Wissenschaftsstandort Münster weiter zu stärken.“

Oberbürgermeister Markus Lewe lobte den vertrauensvollen Umgang zwischen Stadt, Land und Uni, der aus seinen eigenen Erfahrungen heraus, in anderen Städten nicht selbstverständlich sei. Auch sei es beinah ein Novum im Rahmen der außerordentlich guten Kooperation, stets Lösungen zu finden, die für alle Beteiligten sehr zufriedenstellend sind.

Ganz besonders ist die Verbindung der Friedensstadt Münster mit der bundesweit größten Fakultät für Religionswissenschaften an der hiesigen Universität. Aktuell wird ein geeigneter Standort für das gemeinsame Zentrum in Münster gesucht, welches dann ebenfalls vom Land gefördert werden soll.

Kommen wir aber auf den aktuellen Geldsegen in Höhe von rund 1,3 Milliarden Euro (1.300.000.000) zurück –

Konkret werden die Gelder wie folgt verteilt;
Westfälische Wilhelms-Universität (495 Millionen Euro),
Universitätsklinikum Münster (657 Millionen Euro)
Studierendenwerk Münster (90 Millionen Euro)
Fachhochschule Münster (51,43 Millionen Euro)

Die Landesmittel gelten für den Zeitraum bis 2020 und wurden bereits 2010 zu einem Teil aufgewendet, um beispielsweise herausragende Forschungsprojekte wie der Exzellenzcluster „Politik und Religion“ oder Bauprojekte wie der Forschungsbau MIC in der Röntgenstraße zu fördern.

Weitere Investitionen in größerem Umfang stehen aktuell durch das Hochschulbaukonsolidierungsprogramm (HKoP) und das Medizinische Modernisierungsprogramm (MedMop) zur Verfügung. Münster wird allein durch das MedMop-Programm mit 500 Millionen Euro gefördert.