Workshop für kommunalen Asphaltstraßenbau

Das Tiefbauamt der Stadt Münster hatte wieder einmal zum Workshop 157308P„Kommunaler Asphaltstraßenbau“ geladen. Dem Aufruf folgten knapp 40 Vertreter aus 13 Kommunen. Ziel der Veranstaltung war es, aktuelle Probleme des städtischen Asphaltstraßenbaus kommunenübergreifend, praxisbezogen und lösungsorientiert zu diskutieren.

Denn „Straßenbau bedeutet nicht nur planieren und asphaltieren“, erläutern die Organisatoren des Workshops Alexander Buttgereit (Abteilungsleiter Bau und Straßenerhaltung) und Ulrich Korluß (Stabstelle Bauliche Entwicklung in der Abteilung Bau und Straßenerhaltung). „Was für den Laien zwar harte aber doch schlichte Arbeit sein mag, fußt auf Forschung und praktischem Erkenntnisgewinn.“

Den Workshop und die Diskussion moderierten Prof. Dr.-Ing. Hans-Hermann Weßelborg und Dipl.-Ing. Volker Scheipers vom Fortbildungsinstitut Straße. Die beiden Referenten haben langjährige Erfahrungen im Asphaltstraßenbau, so dass sie nicht nur moderieren, sondern sich auch fachlich unterstützend einbringen konnten.

Große Nachfrage ergab sich zu den Themen „Aufgrabungen“ – auch in Hinblick auf das Schließen von Baugruben, so dass nach den Arbeiten Wege und Straßen wieder wie gewohnt genutzt werden können – und „Qualitätssicherung im kommunalen Straßenbau“. Dabei waren neben den bautechnischen und betrieblichen vor allem auch die rechtlichen und organisatorischen Aspekte von großem Interesse. In Arbeitsgruppen wurden Erfahrungen ausgetauscht, aktuelle Fragestellungen diskutiert, Grundlagen zusammengetragen und Lösungsvorschläge erarbeitet, wie etwa für die Organisation von Baustellen an denen zumeist unterschiedliche Gewerke zusammen arbeiten. „Das Tiefbauamt arbeitet stets nach den aktuellen Erkenntnissen seines Faches. Auch die Ergebnisse des Workshops fließen als weiterer Baustein in unsere tägliche Arbeit für die Straßenerhaltung in Münster ein“, fasst Ulrich Korluß zusammen.

Foto: Der Workshop „Kommunaler Asphaltstraßenbau“ im Tiefbauamt erhielt von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern großes Lob. Dazu trug auch die gemeinsam erarbeitete Themenauswahl, besonders aber die ungezwungene Atmosphäre bei.