Stadt Münster bittet um Meinungen und Einschätzungen

Welche Stadtentwicklungsziele sind für Münster besonders wichtig? Welche Dienstleistungen der Stadt werden im Internet genutzt? Wie entwickeln sich die Grünanlagen in der Stadt? Diese und weitere aktuelle Fragen stehen im Mittelpunkt der “Bürgerumfrage 2016”. Um die Meinungen der Bürgerinnen und Bürger zu diesen Themen zu erfahren, hat die Stadt rund 5250 Fragebögen an zufällig ausgewählte Personen verschickt.

“Ich wünsche mir, dass sich möglichst viele Münsteranerinnen und Münsteraner an der Umfrage beteiligen”, sagt Oberbürgermeister Markus Lewe. “Schließlich fließen die Ergebnisse in die laufende Arbeit der Verwaltung ein und tragen so dazu bei, dass das Leben in Münster im Sinne der Bürgerinnen und Bürger gestaltet werden kann.”

Aktuell steht die Stadtentwicklung in Münster vor großen Herausforderungen. Deshalb beschäftigt sich die Umfrage auch mit den Zielen der Stadtentwicklung. Von Interesse ist: Welche Ziele sollen aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger in den nächsten Jahren unbedingt erreicht werden, welche Ziele sind weniger wichtig? Aber auch die längerfristigen Entwicklungen werden einbezogen: Welche Faktoren und Trends werden Münster bis 2030 nach Einschätzung der Befragten besonders beeinflussen?

Längst gehört eine umfassende Nutzung des Internets, die zunehmend mobil mit Smartphones und Notebooks erfolgt, zum täglichen Leben. Vor dem Hintergrund des digitalen Wandels befasst sich die Umfrage zum einen mit den Auswirkungen des Online-Einkaufs auf den Einkaufsstandort Innenstadt. Zum anderen erhebt sie auch die Zufriedenheit mit der digitalen Infrastruktur (z. B. kostenfrei zugängliche WLAN-Angebote) und fragt nach der Nutzung der städtischen Dienstleistungen im Internet.

Prägend für die Stadt Münster und relevant für die Stadtentwicklung sind auch Grünanlagen und Erholungsgebiete. Angesichts der wachsenden Stadt, aber auch des demografischen Wandels beschäftigt sich ein weiterer Umfrageschwerpunkt mit der Nutzung der Grünanlagen und Erholungsgebiete. Neben Einschätzungen zur Ausstattung werden auch Vorschläge zur Weiterentwicklung erbeten.

“Die Umfrage wird uns wichtige Informationsgrundlagen liefern für die Gestaltung der wachsenden Stadt, für die Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes und für die Nutzung der neuen digitalen Möglichkeiten”, unterstreicht Stadtdirektor Hartwig Schultheiß.

Die Teilnahme an der Umfrage ist selbstverständlich freiwillig, jede einzelne Antwort erhöht dabei die Aussagekraft der Umfrage. Die Antworten werden anonym ausgewertet und nach Themen zusammengefasst für Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit aufbereitet. Damit ist der Datenschutz umfassend gewährleistet.

Das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung bittet, die ausgefüllten Fragebögen in dem beigefügten Freiumschlag bis zum 2. Februar zurückzuschicken. Bei Fragen hilft Werner Schemmick gerne weiter, Tel. 02 51/4 92 – 61 39.