Das babylonische Neujahrsfest – Sonntagsvortrag

babyloDas babylonische Neujahrsfest – ursprünglich aus Sumer (heute südlicher Irak) stammend – war in babylonisch-assyrischer Zeit das wichtigste Fest des Jahres. An den Feierlichkeiten nahmen nicht nur der Oberpriester und der König teil, sondern – so der Glaube der Babylonier – auch der Gott Marduk selbst sowie dessen Sohn Nabû. Wie man sich ein solches Fest vorzustellen hat, und welche Quellen darüber berichten, ist Thema der Sonntagsvorträge im Monat Januar im Archäologischen Museum der Universität Münster.

Die Vorträge von Malte Huylmans gibt es jeweils sonntags ab 14.15 Uhr im Hörsaal F4 des Fürstenberghauses, Domplatz 20-22 (Zugang über das Museum).

Die Vorträge beschäftigen sich sowohl mit den literarischen, als auch mit den archäologischen Quellen zum babylonischen Neujahrsfest. Zu Ehren des Gottes Marduk wurden eine ganze Reihe von Ritualen, Prozessionen und Feierlichkeiten abgehalten. Auch in griechisch-römischer Zeit wurde der Kult praktiziert. Der römische Kaiser Elagabal beispielsweise führte die Riten zu Ehren des Marduk im Imperium Romanum neu ein.