Phuong Quang Gemeinde empfängt Thomas Marquardt

Münster gehört zu den sehr wenigen Städten und Gemeinden,   1609639_661867630531689_238018382_ndie sich glücklich schätzen können eine echte Buddhistische Pagode (Tempel) beheimaten zu dürfen. Dies ist ein Ort für Anhänger der friedlichen Lehre- und deren Lebenskultur. Etwas versteckt an der Trautmannsdorff-Straße in der Nähe des Albersloher Weges, liegt die Phuong Quang Pagode, ein Kleinod der Gemütlichkeit und Entspannung.

DSC07500In Deutschland gibt es nur neun dieser Pagoden, daher ist der Einzugsbereich aller Buddhistischen Pagoden sehr groß. Viele fahren mehrere hundert Kilometer, um am verschiedenen Tagen mit anderen Buddhisten und Andersgläubigen zusammen zu treffen. An besonderen Festen kommen daher über Tausend Menschen pro Tag zusammen.

Doch mit dem stetigen Zuwachs der Gemeinde und auch vieler 23. Juni 2016_Marquardt_Pagode_An-den-Loddenbüschen_1519-8Menschen, die erst aus Neugier in das Buddhistische Zentrum kommen, und dann immer wieder hierher zurückkehren, wachsen auch die Probleme. So platzt der Tempel in Münster nach und nach aus seinen Möglichkeiten. Es fehlt immer mehr Platz für immer mehr Menschen.

23. Juni 2016_Marquardt_Pagode_An-den-Loddenbüschen_1459-3Ein unmittelbarer Nachbar des in Münster tätigen Rüdiger Holtmann erzählte im Nachbarschaftsgespräch von der schwierigen Situation. Holtmann auch in Münster als Mann der Tat bekannt, rief daraufhin den Landtagsabgeordneten Thomas Marquard an, dem er die „Münsterangelegenheit“ näherbringen wollte. Thomas Marquardt ist einer der Vertreter Münsters im Landtag.

Der ehrwürdige vietnamesische Zen-Meister Thích Minh Thông, von der Phuong Quang Pagode, empfing den Landtagsabgeordneten mit allen Würden und Bräuchen der ausgeglichenen Kultur. Bei einer ehrvollen Tee-Zeremonie gab es reichliche Austauschmöglichkeiten über Land, Leute und Kultur. Dabei wurde auch die große Qual der Platznot am Ort besprochen. Der Münsteraner Marquardt fühlte sich sichtlich wohl im Kreis der Auserwählten, denen diese Ehre zu Teil wird.

MDSC07583arquardt erkannte sofort den dringenden Bedarf an mehr Platz und versprach zu prüfen, wer als geeigneter Ansprechpartner vor Ort die Sache sicher in den Händen hätte. Als erste Person nannte er dabei den Oberbürgermeister Markus Lewe, der ebenfalls die Lebensweise und gewinnbringende Kultur kennenlernen konnte. Für Lewe war es unglaublich, welche wertvolle Kostbarkeiten „seine“ Stadt an so mancher 23. Juni 2016_Marquardt_Pagode_An-den-Loddenbüschen_1451-7Stelle versteckt.

Auch Thomas Marquardt ist fest davon überzeugt, dass die Menschen in Münster sehr breit, sehr bunt und vor allem sehr vielfältig aufgestellt sind. Die Menschen in dieser Stadt verdienen es, ungeachtet ihrer Religion in gute Gespräche zu kommen, um miteinander die Gesellschaft bereichern zu können.