Blick in die Zukunft der Umgehungsstraße

Warendorfer Straße Die B51 wird auf einer Länge von 2,6 Kilometern auf vier Fahrstreifen erweitert. Sie beginnt am Knotenpunkt "Wolbecker Straße" und endet im Bereich der "Warendorfer Straße". Auf einer Länge von 900 Metern wird die Straße dabei um zwei Meter abgesenkt, 7,20 Meter hohe Lärmschutzwände, gemessen ab Fahrbahnhöhe, mit hochlärmabsorbierendem Material flankieren den "Trog", damit nur wenig Lärm in die Wohngebiete entlang der Straße gelangt. Dazu soll auch so genannter offenporiger Asphalt beitragen. Man werde im Vergleich zur heutigen Situation den Lärm mehr als halbieren. Der Ausbau der Kreuzung mit der Wolbecker Straße sowie drei neue querende Brücken sind Bestandteil dieses Ausbauvorhabens. 48,8 Millionen Euro kostet diese Maßnahme. (C. Strassen NRW)

Warendorfer Straße
Die B51 wird auf einer Länge von 2,6 Kilometern auf vier Fahrstreifen erweitert. Sie beginnt am Knotenpunkt “Wolbecker Straße” und endet im Bereich der “Warendorfer Straße”. Auf einer Länge von 900 Metern wird die Straße dabei um zwei Meter abgesenkt, 7,20 Meter hohe Lärmschutzwände schützen vor Lärm.  (Bild: Strassen NRW)

Ab September öffnet Strassen.NRW an regelmäßigen Terminen die Türen für interessierte Bürger, und beantwortet alle Fragen, die mit den Arbeiten der Umgehungsstraße und dem Anschluss Schifffahrter Damm in Verbindung stehen. Dabei werden den Interessierten exakte Blicke in die Zukunft, mit bewegten Visualisierungen, ermöglicht. So wird für die Betrachter zu sehen sein, wie sich die fertigen Bauarbeiten auf ein oder mehrere Grundstücke oder Plätze auswirken. Die bewegte Visualisierung ist auch an jede beliebige Tageszeit anpassbar. Die genauen Termine stehen noch nicht fest, werden aber von uns rechtzeitig bekannt gegeben.

Sprachlos waren am heutigen Montagvormittag Bürgermeisterin Beate VilhjalmssonDSC03348 und Landtagsabgeordneter Thomas Marquardt, als sie sich beim Landesbetrieb Straßen NRW über den aktuellen Baufortschritt informierten. Nachdem im Juni 2015 der erste Spatenstich gemacht war, gab es in der letzten Zeit für viele Bürger kaum ein sichtbares Vorankommen mit den Baumaßnahmen.

Doch der Anblick trübt erfuhren heute die beiden Besucher, von der Landesbaubehörde. Die Arbeiten laufen oft unbemerkt auf Hochtouren, so ist ein zehn Meter tiefes Regenrückhaltebecken neben der Umgehungsstraße bereits in der Endbauphase und eine ganze Reihe Verspätungen ergaben sich aus Sondierungsmaßnahmen durch den Kampfmittelräumdienst.

Unentdeckte Sprengkörper sind der Verzögerungsgrund Nr. 1, für den Baufortschritt. Doch es gibt auch eine gute Nachricht erklärte DSC03365Thomas Marquardt, „Der Anschluss an den Schifffahrter Damm soll bereits im Jahr 2021 abgeschlossen werden. Die Arbeiten werden mit der Stadt Münster und der Deutschen Bahn in regelmäßigen Gesprächen und Arbeitsgruppen, abgestimmt.“

Beate Vilhjalmsson freut sich, mit den neuen Erkenntnissen und der verständlichen Erstinformation durch den Landesbaubetrieb, ab sofort den Bürgerinnen und Bürgern stichhaltige Informationen geben zu können. Sie empfiehlt unbedingt allen Interessierten von dem zukünftigen Informationsangebot der StrassenNRW- Behörde, Gebrauch zu machen.

Um sich über die Qualität dieser Visualisierungen ein Bild machen u können, gibt es unter dem folgenden Link einen Visualisierungs-Projekt-Film aus Würzburg.