Hilfen für Eltern, wenn ein Pflegekind in die Familie kommt.

Auch in Münster gibt es viele Personen, die ein Pflegekind zu sich in die Familie holen wollen. Für diese zukünftige “Neueltern” bieten die Fachhochschule Münster und der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) eine interessante Veranstaltung an. Die Besonderheit dieser Veranstaltung, sie beantwortet nicht nur die allgemeinen Fragen, sondern auch spezielle, wenn z.B. das Kind eine Behinderung hat:

Wenn Kinder in einer Pflegefamilie aufgenommen werden, stehen alle Beteiligten vor großen Herausforderungen – und vielen Fragen. Was ist förderlich für die Entwicklung des Pflegekindes? Wie und wer plant die Hilfe? Wer zahlt die Fördermaßnahmen auch über das 18. Lebensjahr hinaus? Liegt beim Kind eine Behinderung vor, stellen sich weitere Fragen, die über den pflegerischen Zusatzbedarf hinausgehen. Darum geht es in der dritten Veranstaltung in dieser Reihe.

Referent ist der Sozialwissenschaftler Martin Gies, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Sozialwesen der FH Münster. Er hat sich mit der Sicht der Pflegeeltern auf die besondere Lebenssituation beschäftigt und daraus Impulse und Ideen abgeleitet, um die Hilfeplanung für Pflegekinder mit Behinderung weiterzuentwickeln.

Für die Veranstaltung „Planung der Hilfe bei Pflegekindern mit Behinderung“ am Mittwoch (31. August) von 16 bis 18 Uhr im Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Freiherr-vom-Stein-Platz 1, Münster, ist eine Anmeldung unter www.weiterbildung-sozialwesen.de erforderlich.