Oldtimer wieder zum Leben erwecken

Darauf haben sie nur gewartet: Nach den langen Wintermonaten ist der Grevener Frühling die perfekte Gelegenheit für die Young- und Oldtimerszene Münsterland ihre automobilen Schätze wieder zum Leben zu erwecken. In der Zeit, in der von Oktober bis Ostern die Winterreifen Hochkonjunktur haben, ruhen die Liebhaberfahrzeuge des Stammtisches unter Staubplanen sicher vor Frost und Streusalz in Hallen und Garagen der Emsstadt.

Wenn dann aber in Greven die Planungen für das erste Stadtfest im Jahr auf Hochtouren laufen, sind die Young- und Oldtimerfreunde damit beschäftig die Spuren des Winters bei ihren Young- und Oldtimern vergessen zu machen. Waschen, legen, fönen so ähnlich läuft das Pflegeprogramm ab, schließlich sollen Chrom und Lack am ersten Sonntag im April bei Stadtfest einigermaßen frisch erscheinen. „Wir freuen uns auch in diesem Jahr wieder dabei zu sein“, erklärt Robert Cavallo von der Young- und Oldtimerszene und kündigt etwa 10 Fahrzeuge aus den 90er, 80er und 70er Jahren an.

Warum die 90er? Es sind gerade die Fahrer von Youngtimern, die beim Grevener eine Plattform bekommen, betont der Stammtisch. Aber ganz ohne Oldies geht es dann doch nicht, sofern man Autos der 70er Jahre als solche anerkennt. „Da verschieben sich manchmal die Perspektiven“, weiß Peter Fieker. Er hat mit seinem Westfield aus dem Baujahr 1999 eines der jüngeren Fahrzeuge im Grevener Stammtisch. Interessant an diesem Fahrzeug: Es ist ein Bausatz, der von verschiedenen englischen Herstellern seit den 60er Jahren fast unverändert angeboten wurde.

Direkt von der Route 66 aus Amerika nach Deutschland verschifft: Ein Ford Mustang mit bulligem V8 und über 200 PS. Ob dieser Meilenstein amerikanischer Automobilgeschichte dabei sein wird hängt vom Wetter ab. Und wenn das Wetter mitspielt, dann kann der Mustang auch offen über Grevens Rathausstraße „blubbern“ wenn die 4-Zylindermotoren, der 60er und 70er Jahre im Manta und Rekord, sich eher bescheiden geben.

Sie sind Vertreter einer Marke, die damals als der „Zuverlässige“ bezeichnet wurde. „Wir zeigen einen bunten Querschnitt Automobilgeschichte“, so versteht sich die Young- und Oldtimerszene in der jeder willkommen ist, der sich für Liebhaberfahrzeuge interessiert. Der Stammtisch trifft sich jeden 3. Donnerstag im Monat im Landhaus am Franz-Felix-See, Hegemanns Damm 8, in Greven. Weitere Infos gibt es zudem unter www.yosmünsterland.de . Oder man nutzt die Gelegenheit und schaut beim Stadtfest am ersten Sonntag im April vorbei.

Old- und Youngtimer beim Grevener Frühling
Hightech war einmal, Kultstatus ist noch nicht in Sicht und dennoch werden sie gehegt und gepflegt: Old- und Youngtimer haben für viele ihren ganz besonderen Reiz. Wer sich dem automobilen Charme vergangener Jahrzehnte hingeben möchte,  hat dazu am ersten Wochenende im März in der Grevener Innenstadt eine gute Chance. Beim Grevener Frühling ist die Young- und Oldtimerszene Münsterland wieder mit dabei.

Im Übergang von Martinistraße und Rathausstraße wird der Grevener Stammtisch mit rund 10 Fahrzeugen den Kontrast zu modernem Gefährt herstellen. „Opel der Zuverlässige“ wird dabei sein, genau wie die zivile Version der einst erfolgreichen Audi 80 Coupe`s die Anfang der 80er Jahre für Furore auf den Schotterpisten rund um den Globus sorgten.  Mit von der Partie auch ein Super Seven, Westfield oder wie immer man das Bausatzgefährt von Peter Fieker nennen will. Einsteigen und losfahren kann man an diesem Tag zwar nicht, aber man kann sicher einen Blick auf alte Technik werfen. Die Besitzer der Oldies sind gerne bereit die Geschichte zu ihrem Auto zu erzählen.

„Benzingesprächen“ steht also nichts im Weg.