Oberflächensanierung Königstraße

Die mehrfach verschobene Demarkierung, Oberflächensanierung und Neumarkierung, der Königstraße in Greven, sind perfekt im Plan.

Nach dem LKW-Durchfahrtsverbot sollte die Königstraße unattraktiv für durchfahrende LKW- und landwirtschaftliche Gespanne werden, dies sollte durch eine Neumarkierung der Königstraße mit einem Fahrradschutzstreifen geschehen. Dazu mussten allerdings zuerst die alten Markierungen entfernt werden, und da diese Arbeiten sowieso durchgeführt werden mussten, wurde gleich noch eine neue Schutzschicht auf die bestehende Fahrbahn aufgebracht. Damit sind kleine Unebenheiten, Risse und andere Beschädigungen auf der Straße beseitigt, und die neue Asphaltschicht wird für etwa sieben bis zehn Jahre die alte Straßendecke schützen.

Die Spezialfirma „Kutter“ verwendet eine Bitumenemulsion, die als besonders umweltfreundliche gilt. Das Bindemittel Bitumen wird in einem Wassergemisch verarbeitet, daher sind Regen und Kälte die größten Hindernisse bei den Arbeiten. Der DSK-Asphalt (Dünnen Schichten in Kaltbauweise), wird, wie der Name es sagt, in zwei dünnen Schichten a 5 mm aufgetragen und härtet innerhalb von etwa dreißig Minuten ab. Nach rund einer Stunde können so die ersten Fahrzeuge den neuen Belag vorsichtig nutzen. Danach müssen noch die Kanaldeckel angehoben werden, damit dort nicht weitere Beschädigungen an Straße und Fahrzeugen durch den Höhenunterschied entstehen.

Der schwierigste Teil der Strecke ist allerdings der Teilbereich um den Kreisverkehr und das Teilstück zwischen Westfalen – Tankstelle und Schiffahrter Damm. Besonders die Schwerlast-Fahrzeuge eines Bus-Dienstleisters und die ausrückenden Feuerwehrfahrzeuge machen diesen Bereich zu einer kniffeligen Aufgabe, denn das normale Verkehrsaufkommen ist im Baustellenbereich wesentlich höher als vorher angenommen, erklärt der Bauleiter.

Anliegende Unternehmen und Anwohner werden spätestens Anfang Mai die nervenden Umleitungen, sowie die eingerichtete Einbahnstraßenlösung auf der Königstraße, vergessen können und sich auf eine ruhige, intakte und sichere Straße freuen können, wenn sich Verkehrsteilnehmer an die neuen Regeln halten …