Gewalt gegen Rettungskräfte

Die respektlosigkeit und Gewalt gegen Feuerwehr- und Rettungskräfte scheint deutlich zuzunehmen. Rund 4.000 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren und Rettungsdienste in Nordrhein-Westfalen werden nun zu eigenen Erlebnissen mit gewaltsamen Übergriffen befragt. Die Befragung führt die Ruhr-Universität Bochum im Auftrag des NRW-Innenministeriums, der komba gewerkschaft nrw und der Unfallkasse NRW durch.

Andreas Hemsing, Landesvorsitzender der komba gewerkschaft nrw, sagte zum Auftakt der Befragung: „Feuerwehr- und Rettungskräfte, die helfen wollen und dabei selbst Opfer von Gewalt und Aggression werden, sind immer wieder eine traurige Schlagzeile. Diese Übergriffe stellen eine besorgniserregende und nicht hinnehmbare Entwicklung dar. Wir fordern mehr Respekt und Wertschätzung für die Arbeit der Einsatzkräfte.

Bei Gewalt gegen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes darf es null Toleranz geben.“


Die komba gewerkschaft ist eine deutsche Fachgewerkschaft für 90.000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst der Kommunen, ihrer privatisierten Dienstleistungsunternehmen und der entsprechend im Landesdienst Tätigen. Allein in Nordrhein-Westfalen engagieren sich rund 40.000 Mitglieder. Im dbb beamtenbund und tarifunion integriert, bildet die komba gewerkschaft gemeinsam mit ihrer Dachorganisation eine Gemeinschaft von mehr als 1.280.000 Mitgliedern.