Geförderte Leeze vom Arbeitgeber

Zum Thema “Zweihundert Jahre Fahrrad”, gibt es auch an diesem Tag einen Artikel zur Leeze im Münster Journal – Diesmal geht es um das Rad im Berufsleben. – „Jobrad“ heißt ein viel versprechendes Wort, das man in letzter Zeit häufiger bei diversen Fahrradhändlern im Münsterland, auf Flyern und Plakaten, sieht. Der Gedanke dahinter, kann in Zeiten des Klimawandels und der Gesundheitsförderung, kaum aktueller sein: Um die Fitness ihrer Mitarbeiter zu fördern und einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, ermöglichen Arbeitgeber ihren Mitarbeitern, vergünstigt, ein modernes Rad zu erwerben. Damit jeder sein Wunschfahrrad erhält, suchen die Mitarbeiter sich ihr „Jobrad“ selbst aus oder stellen sich dieses individuell bei den kooperierenden Fahrradhändlern zusammen.

Im Raum Münster wird dieses Modell bereits bei zahlreichen Arbeitgebern praktiziert, darunter auch bei der Sparkasse Münsterland Ost. Hier beteiligt sich der Arbeitgeber an den Kosten der Leasingrate und der Fahrradversicherung mit bis zu 15 Euro monatlich. „Mit dem ‚Jobrad‘ sind natürlich ökologische Aspekte verbunden. Darüber hinaus fördern wir die Bewegung an der frischen Luft und so die Gesundheit unserer Mitarbeiter und nicht zuletzt auch unsere Attraktivität als Arbeitgeber“, unterstreicht Michael Müller, Bereichsleiter Personal bei der Sparkasse.

Drei Jahre lang zahlen die Radfahrer über ihre Gehaltsabrechnung einen Betrag für ihr „Jobrad“ und versteuern den geldwerten Vorteil. Nach dem Ende der Leasinglaufzeit kann der Mitarbeiter sein Rad für den Restwert kaufen. Dabei ist es egal, ob die Leeze privat, für den Weg zur Arbeit oder auch für Fahrten zum Kunden genutzt wird. „Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, mir ein neues Fahrrad zu kaufen – da kam das Angebot wie gerufen“, berichtet Sparkassen-Mitarbeiterin Annette Wintering. Die 40-Jährige hat sich bereits 2016 ihr eigenes „Jobrad“ zusammengestellt. „Mit meinem City-Bike fahre ich gerne zur Arbeit oder einfach mal in die Stadt.“

Nach drei Projektrunden zieht Michael Müller eine positive Bilanz: „Viele unserer Kolleginnen und Kollegen nutzen ihren neuen, modernen Drahtesel für den täglichen Weg zur Arbeit. Und jede Autofahrt weniger ist ein Plus für die Region!“

Weitere Informationen dazu unter anderem bei www.jobrad.org.