3 + 3 Zusammenarbeit

Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke war heute (3. Juli) Gastgeber des traditionellen Arbeitstreffens 3 + 3 in der Bezirksregierung Münster mit drei Regierungspräsident/innen und drei Kommissaren des niederländischen Königs. Die Kommissare stehen den Provinzen vor, die nach Größe und Aufgaben den Regierungsbezirken ähneln.

Aus Köln und Düsseldorf reisten die Regierungspräsidentinnen Gisela Walsken und Anne Lütkes nach Münster; aus den Provinzen Overijssel und Limburg kamen die Kommissare des Königs Ank Bijleveld-Schouten und Theo Bovens. Die Provinz Gelderland wurde durch Doede Sijtsma vertreten. Ebenfalls dabei waren der deutsche Botschafter in Den Haag, Dirk Brengelmann, der niederländische Generalkonsul Ton Lansink und weitere Vertreter grenzüberschreitend arbeitender Organisationen aus den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen.

Der guten Zusammenarbeit beider Nachbarländer einen kräftigen Impuls zu geben, ist das Ziel der jährlichen Treffen, in dessen Mittelpunkt auch dieses Mal eine Reihe grenzüberschreitender Projekte aus Wirtschaft und Arbeitsmarkt standen. Darüber hinaus ging es um mehr Sicherheit, saubere Umwelt, grenzübergreifenden Hochwasserschutz, zukunftsweisende Arbeitsmarktprogramme, gute Kooperation in Bildung, Kultur und Gesundheit und um bessere Verbindungen im Regional- und Fernverkehr.

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit den Niederlanden 3 + 3: Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke (vordere Reihe 5.v.r.) begrüßte Regierungspräsidentin Giesela Walsken (5.v.l.), Regierungspräsidentin Anne Lütkes (3.v.l.), die Kommissare des Königs Ank Bijleveld-Schouten (4.v.r.), Theo Bovens (6.v.l.) und Doede Sijtsma (4.v.l.), den deutschen Botschafter in Den Haag Dirk Brengelmann (2.v.l.), den niederländischen Generalkonsul Ton Lansink (hintere Reihe 3.v.l.) und weitere Vertreter grenzüberschreitend arbeitender Organisationen aus den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen vor dem Dom in Münster.

Die Teilnehmer setzten sich natürlich auch mit möglichen Auswirkungen der kürzlich erfolgten Wahlen in den Niederlanden und Nordrhein-Westfalen auf die grenzüberschreitende Zusammenarbeit auseinander. Sie begrüßten, dass der NRW- Koalitionsvertrag eine weitere Stärkung der nachbarlichen Zusammenarbeit vorsieht.