Jobcenter – Der große Umzug

In dieser Woche (vom 10. bis 14. Juli) ist im Jobcenter im Stadthaus 2 am Ludgeriplatz das große Tische- und Stühlerücken angesagt. 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ziehen mitsamt ihren Arbeitsplätzen um. Von Montag bis Mittwoch (10.-12. Juli) geschieht dies im laufenden Betrieb. Am Donnerstag und Freitag (13.-14. Juli) schließt das Jobcenter und richtet einen Notdienst ein. Der Umzug bildet den Schlusspunkt einer grundlegenden Neuorganisation. Mit ihr wird das städtische Jobcenter schneller, besser durchschaubar und persönlicher.

“Wir versprechen uns von der neuen Organisation zufriedenere Kunden und zufriedenere Mitarbeiter”, sagt Jobcenter-Leiter Ralf Bierstedt. “Wenn die Stimmung gut ist, klappt das Arbeiten besser, und das schlägt wiederum durch auf den Ressourceneinsatz.”

Künftig sitzen die Mitarbeiter, die Gelder bewilligen, zusammen mit denen, die sich um Qualifizierung und Entwicklung der Menschen im Arbeitslosengeld-2-Bezug kümmern. So wie in Hiltrup, Wolbeck und Kinderhaus geht es dann auch im Stadthaus 2 nach Stadtbezirk.

Manche Zielgruppen wie geflüchtete Menschen oder Selbstständige erhalten eigene Anlaufstellen, weil sie besondere Bedürfnisse haben. “Aus Kundensicht ist das logischer, und diese Sichtweise haben wir uns zu eigen gemacht”, erläutert Birgit Reisener, die für die Durchführung des Umzugs verantwortlich ist.

Sie hat den Riesenumzug so geplant, dass Jobcenter-Kunden davon möglichst wenig mitbekommen, unterstützt von der IT-Koordination. Bis sich die neue Struktur eingespielt hat, dürfte es gleichwohl in den kommenden Wochen an der einen oder anderen Stelle auch mal haken.

Während der zwei Tage, an denen das Jobcenter geschlossen bleibt, gibt es in der Eingangszone im Foyer des Stadthauses 2 drei Notarbeitsplätze für unaufschiebbare Anliegen. Service-Hotline für telefonische Anfragen: 02 51/4 92-92 92.