Nachfrage in der NRW-Industrie im Juni um vier Prozent höher als vor einem Jahr

Die Auftragseingänge im nordrhein-westfälischen Verarbeitenden Gewerbe waren im Juni 2017 preisbereinigt um vier Prozent höher als im Juni 2016 und erreichten einen Indexwert von 102,4 Punkten. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, ist die Auslandsnachfrage um acht Prozent angestiegen, während im Inlandsgeschäft das Vorjahresniveau erreicht wurde.

Wie die Übersicht zeigt, entwickelte sich die Nachfrage im Juni in drei von vier Bereichen positiv: Im Bereich der Investitionsgüter wurde durch die Zunahme sowohl der Aufträge aus dem Inland als auch aus dem Ausland ein Gesamtanstieg von 13 Prozent erreicht. Die gestiegenen Auslandsorders im Bereich der Gebrauchs- und Vorleistungsgüter konnten das schwache Inlandsgeschäft ausgleichen. Bei den Herstellern von Verbrauchsgütern lagen die Auftragseingänge aufgrund einer geringeren Nachfrage aus dem In- und Ausland unter dem Vorjahresniveau (-5 Prozent).