Tagesarchive: 23. September 2017

Dr. Hildegard Horstkötter verstorben

Mit 101 Jahren verstarb Mitte September die wohl älteste Absolventin der Medizinischen Fakultät der Universität Münster. Knapp die Hälfte ihres ungewöhnlich langen Lebens half Dr. Hildegard Horstkötter ihren Patienten zunächst im Krankenhaus, später dann in der eigenen Praxis.

In die Westfalenmetropole kam die gebürtige Bremerin mit vier Jahren und schrieb sich zum Wintersemester 1935/36 für Humanmedizin ein – zu der Zeit keine Selbstverständlichkeit für eine Frau. Nach fünf Jahren Studium und Aufenthalten in Freiburg und Jena nahm sie ihre Arbeit im Clemenshospital auf, leistete ihre Notdienstverpflichtung in Bockum-Hövel ab und machte sich schließlich 1954 mit einer Landarztpraxis in Appelhülsen selbstständig. Trotz des gehörigen Arbeitsaufwandes, den die Praxis mit sich brachte, war Hildegard Horstkötter sich später sicher: Dies war die schönste Zeit ihres Lebens.

1962 verlegte sie ihre Praxis dann in Münsters Kreuzviertel, wo sie im neu aufgebauten Elternhaus gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer Schwester wohnte und Patienten betreute. Nach vierzig Jahren Berufstätigkeit zog sie sich von der Arbeit als Ärztin zurück. Doch auch in ihrem Ruhestand sorgte sich die Medizinerin weiterhin um das Wohl insbesondere von in Not geratenen Menschen, weswegen sie 1993 die Dr.-Hildegard-Horstkötter-Stiftung für soziale Zwecke ins Leben rief.

Bestuurders willen samenwerking verstevigen

De Nederlandse Provincies Gelderland en Overijssel willen de intensieve grensoverschrijdende samenwerking met het naburige Münsterland verankeren. Dit werd duidelijk bij een eerste ontmoeting tussen hooggeplaatste vertegenwoordigers van de Provincies Overijssel en Gelderland, de regio’s Achterhoek en Twente, de vier Kreise … weiterlesen