Brauchen Igel Hilfe?

Viele Menschen mögen Igel und möchten den Tieren über den Winter helfen. Aber nicht jeder Igel braucht Hilfe, weiß der Verein „Pro Igel“. Wann Hilfe angezeigt ist und wie sie aussehen sollte, erläutert die Ausstellung des Vereins, die vom 11. Oktober bis zum 30. November in der Umweltberatung im City-Shop der Stadtwerke, Salzstraße 21, zu sehen ist. Fragen zum Igelschutz beantwortet die städtische Umweltberaterin Beate Böckenholt. Sie hält auch kostenfreie Info-Materialien des Vereins „Pro Igel“ bereit (Öffnungszeiten der Umweltberatung: montags 14 – 19 Uhr, dienstags – donnerstags 10 – 13 Uhr und jeden 3. Samstag im Monat 11 – 17 Uhr, Tel. 02 51/4 92-67 67).

Für gesunde Igel ist ein naturnah gestalteter, nicht allzu aufgeräumter Garten die beste Hilfe. Dort finden sie Nahrung, Nistmaterial und Unterschlupf. In der nahrungsarmen Zeit vor dem Winterschlaf kann ein abendliches Zubrot eine gute Igelhilfe sein, zum Beispiel ein Schälchen Katzenfutter. Die Wildtiere legen sich dann ein gutes Gewicht für den Winterschlaf im Freien zu. Nur hilfsbedürftige, also kranke und verletzte Igel dürfen in Obhut genommen und gepflegt werden. Dies gilt zum Beispiel für Jungtiere, die Anfang November noch keine 500 Gramm wiegen. Weitere Informationen im Internet unter www.pro-igel.de.