Tier-Exponate und Malerei vereint

Was machen Steinkauz, Waldohreule, Turteltaube, Ziege, Klammeraffe, Kuh, Schaf und weitere präparierte Tiere oder Skelette in einem Kunstmuseum? Das LWL-Museum für Naturkunde des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) hat dem Kunstmuseum Pablo Picasso Münster einige ausgewählte Exponate zur Verfügung gestellt.

Die Ausstellung “Picassos Natur” beschäftigt sich mit den tierischen Bildwelten des bekannten Künstlers Pablo Picasso. Eulen, Pferde, Tauben, Katzen, Hunde, Affen, Fische, Kröten und nicht zuletzt Stiere sind in seiner Kunst zuhause. Um die Ausstellung durch Objekte zu Unterstützen, öffnete das Naturkundemuseum seine Magazine und wählte aus seiner umfangreichen zoologischen Sammlung einige Exponate. Die Objekte werden nun zusammen mit den Bildern Picassos bis zum 21. Januar ausgestellt.

Doch nicht nur Objekte aus der bestehenden Sammlung wandern in die Ausstellung. Einige Exponate wurden eigens für die Schau hergestellt. So inszenierte die Präparatorin Narumi Sato eine Erdkrötenwanderung und das “beste Stück” des Stiers ist als Kunstharzabguss zu bestaunen.

Das LWL-Museum für Naturkunde hat seit seiner Gründung 1892 eine umfangreiche Tiersammlung von über 40.000 Säugetier- und Vogelexponaten aufgebaut. Das Museum ist bestrebt, diese Exponate den Besuchern in Sonderausstellungen sowohl im eigenen Haus, als auch andernorts vorzustellen und freut sich daher über die Kooperation mit dem Picasso-Museum.