DGB – Empörung über die Landeskürzungen des Sozialtickets

Auf ihrer Tagung am vergangenen Freitag, trafen sich die Stadt-, Kreis- und Ortsverbände des DGB im Münsterland um ihre gemeinsame Arbeitsplanung für das kommende Jahr zu diskutieren. Aufgeregte Wortbeiträge gab es als die aktuelle politische Lage in Land und Bund auf der Tagesordnung stand, die die DGB-Organisationssekretärin Anne Sandner in deutlichen Worten zusammenfasst: „Das Sozialticket ermöglicht Männern, Frauen und Kindern, die es sich sonst nicht leisten könnten, in ihrer Kommune Busse und Bahnen zu nutzen. Es trägt damit zur gesellschaftlichen Teilhabe derer bei, die mit wenig Geld auskommen müssen. Bei steigender Armut müssten diese Mittel ausgebaut und nicht gekürzt werden! Und die finanzielle Verantwortung in die Hände der finanziell angeschlagenen Kommunen zu übertragen ist blanker Hohn. Hier zeigt die „schwarz-gelbe“ Landesregierung bereits in ihren ersten Taten ihr unsoziales Gesicht. Diese Sozialticketkürzung sowie weitere Lockerungen bei den Ladenöffnungszeiten deuten an, dass „Schwarz-Gelb“ ihre Sparpolitik auf dem Rücken der Beschäftigten und der Armen austragen wird. Die Gewerkschafter_innen im Münsterland werden dies nicht tatenlos hinnehmen.“