Tagesarchive: 1. März 2018

Tagesaktuelle Meldungen der Polizei vom 01.03.2018

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Münster
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Alkoholisiert bei Rot aufgefahren

Ein alkoholisierter Autofahrer fuhr am Mittwochabend (28.2., 23:35 Uhr) vor einer roten Ampel an der Steinfurter Straße auf einen Sattelzug auf. Hierbei wurde der 37-jährige Pkw-Fahrer leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in einer Höhe von 5.500 Euro.

Der Sattelzug-Fahrer hielt zuvor bei Rot auf der Linksabbiegerspur Richtung Nienberge. Auch der 37-jährige Münsteraner war auf derselben Spur unterwegs, bemerkte den Lkw zu spät und konnte nicht mehr bremsen. Hinzugerufene Polizisten rochen bei der Unfallaufnahme die Fahne des Autofahrers. Ein freiwilliger Atemtest zeigte einen Wert von 0,94 Promille. Der 37-Jährige musste seinen Führerschein abgeben.
Zudem wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.

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Münster
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Aufmerksame Zeugen melden Alkoholfahrt

Zeugen rochen am Mittwoch (28.2., 13:30 Uhr) bei einem Lkw-Fahrer eine Alkoholfahne und wählten sofort die „110“.

Der 49-jährige Fahrer fuhr mit seinem Lkw auf einen Parkplatz an der Weseler Straße. Dort kam er mit den Zeugen ins Gespräch.

Die alarmierten Polizisten stellten einen Wert von 1,6 Promille fest. Dem Mann aus Hardthausen wurde eine Blutprobe entnommen. Die Beamten stellten seinen Führerschein sicher.

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Münster
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„Windiger“ Transport von Windwurfholz

Einen recht „windigen“ Transport von sogenanntem Windwurfholz musste eine Streife des Verkehrsdienstes des Polizeipräsidiums Münster gestern (28.02.18) gegen 17:35 Uhr auf der Grevener Straße stoppen. Den Beamten war der komplett mit durch den Sturm „Friederike“ angefallenem Holz aufgefallen, weil diese Stämme nicht ausreichend gegen Herunterfallen gesichert waren. Schon das war Grund genug, den Transport nicht weiterfahren lassen zu können. Hinzu kam dann allerdings auch noch, dass der 45-jährige Fahrer keinen gültigen Führerschein mehr besaß, mit dem er diesen Lastzug hätte fahren dürfen. Die Gültigkeit war exakt an solch einem Tag vor einigen Jahren abgelaufen, als ein Tornado in den USA ebenfalls sehr viel Windwurfholz verursacht hatte.

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Kreis Coesfeld
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Polizei vereitelt Betrug mit hohem Schaden

In der vergangenen Woche kam es im Bereich Coesfeld zu einem Betrug zum Nachteil eines mittelständischen Unternehmens durch den sogenannten „Geschäftsführertrick“. Der modus operandi wird international verwirklicht und als CEO-Fraud bezeichnet. Professionell agierende Täter beschaffen sich zunächst allgemein zugängliche Informationen über ein Unternehmen. Diese Informationen nutzen die Täter, um eine Mail mit einem Überweisungsauftrag an die Firma zu senden, die allem Anschein nach vom Geschäftsführer abgesandt wurde.

Arglos befolgte ein Mitarbeiter diesen Auftrag seines Vorgesetzten und überwies einen hohen Geldbetrag auf das in der gefälschten Mail angegebene ausländische Zielkonto. Erst am Folgetag erfuhr der Geschäftsführer von dieser Transaktion und versuchte sie sofort über die Hausbank zu stoppen.
Gleichzeitig informierte er die Polizei Coesfeld. Dieser gelang es in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Düsseldorf die Überweisung zu stoppen. So ist der Firma kein Schaden entstanden.

Die unbekannten Täter waren so dreist, am Folgetag noch eine gefälschte Mail – angeblich als Geschäftsführer – zu schicken, um eine weitere Überweisung auf dies ausländische Konto zu veranlassen. Dieser Betrugsversuch wurde dann natürlich gleich bemerkt. Betroffen durch hohe Fallzahlen und Schadenssummen sind neben Deutschland insbesondere Österreich, Frankreich, Belgien, Norwegen und die Schweiz. Dabei gelingt es den Tätern manchmal an Millionenbeträge zu gelangen.

Die Polizei gibt Tipps und Hinweise zu diesem Phänomen auf ihrer Präventionsseite www.polize-beratung.de, Suchwort: ceo-fraud.

Weiterhin rät sie allen Opfern solcher Betrüger folgendes:
1. Anzeige bei der Polizei
2. Wurden bereits Gelder überwiesen, sollten
unverzüglich parallel dazu Maßnahmen zur Feststellung des Geldflusses
und der vorläufigen Sicherung eingeleitete werden. –

Sofortige Veranlassung eines Überweisungsrückrufes über die Hausbank. –
In asiatischen Ländern – insbesondere China und Hongkong – sollte sich eine Vertrauens-Person (Mitarbeiter einer zur geschädigten Firma gehörenden Niederlassung, Geschäfts-Partner, Rechtsanwalt etc.)
unverzüglich vor Ort an die z.B. chinesische Empfängerbank wenden. –

Ein örtlicher Rechtsanwalt im Empfängerland sollte von der geschädigten Firma sofort beauftragt werden, um auf zivilrechtlichem
Wege eine Kontosperre bzw. ein Verfügungsverbot zu erwirken. –

Kontaktaufnahme mit der hiesigen IHK, die über ihre
Auslandsvertretung im betreffenden Land initiativ werden kann –

Eine Kopie der Überweisung und die Bescheinigung über die Anzeigeerstattung sollte möglichst übermittelt und bei der Empfängerbank zur Dokumentation der betrügerischen Geldtransaktion sowie der Legitimation des Handelns vorgelegt werden.

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Kreis Coesfeld – Lüdinghausen
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Lüdinghausen, Kurt-Schumacher-Straße / Betrunkene Autofahrerin angehalten

Am Donnerstag, gegen 01.00 Uhr, fiel einer Funkstreife ein Auto aufgrund seiner unsicheren Fahrweise auf. Als die Polizisten das Auto angehalten hatten, stellten sie direkt einen starken Alkoholgeruch und gerötete Augen bei der Fahrerin, einer 45-jährigen Lüdinghauserin, fest. Sie brachten die Frau zur Wache, wo ihr eine Blutprobe entnommen wurde.

Die Polizei stellte ihren Führerschein sicher und untersagte die Weiterfahrt. Ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde eingeleitet.

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Quellen und Urheberhinweise:
Die aufgelisteten Meldungen stammen von den Polizeipressestellen aus:
Münster, Steinfurt, Warendorf, Hamm, Borken, Coesfeld sowie der Bundespolizei St. Augustin, Münster, Hamm und dem Zoll in Münster. Teilweise enthalten die „Tagesaktuellen Meldungen“ auch Berichte des BKA, LKA, DHPol und der Feuerwehr Münster.

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