Tagesarchive: 1. April 2018

Ein hartgekochtes Ei für den Karneval in der Region

Es klingt beinahe wie ein Aprilscherz, was das neue karnevalistische Regionalbündnis still und heimlich in der Ferienzeit aus dem Osternest zaubert. Doch fangen wir am Anfang an und drehen die Zeit um knapp fünfzig Tage zurück.

Der Karneval in der Region läuft auf Hochtouren, als sich in den Briefkästen der Karnevalsgesellschaften, eine Klage mit einem Absender aus Bielefeld einnistet. Und zwar vertritt eine bekannte Anwaltskanzlei aus der Puddingstadt die Frauengleichstellungsbeauftragten der Sparren-Universität zu Bielefeld.

Ihr Anliegen ist einfach formuliert und schnell auf den Punkt gebracht. Nach Ansicht der Gelehrten, sowie der Beauftragten, sei der Karneval in der Region des Münsterlandes, sowie der niederländischen Nachbarn ein Paradebeispiel für unlautere Männerbewirtschaftung jahrelanger Brauchtumsveranstaltungen, da in den großen Karnevalszentren ausschließlich „Prinzen“ die jeweiligen Züge anführen würden, und dies sogar mit dem Segen der katholischen Kirche.

Daher fordern die Kläger gegen das Regionalbündnis Deutsch-Niederländischer Karneval a.B. aus Kattenvenne, sowie deren dort angeschlossenen Karnevalsgesellschaften aus dem Münsterland und dem benachbarten niederländischen Vereinen, die sofortige Ausgleichsverteilungsbeschneidung zugunsten geschlechtsloser – wie auch der nicht geschlechtslosen Karnevalisten.

Städte und Vereine, die dieser Klageandrohung für den Fall der Nichtbeachtung bzw. der Nichteinhaltung der geforderten Egalisierungsunterbindung nachkommen, werden nach Unterzeichnung der beigefügten Nichtunterlassungserklärung mit einem Ordensgeld von 14.500 Euro pro Mitglied bestraft.

Otto Köhnhuber vom Verband der astreinen Karnevalistinnen aus Bielefeld-Kamelle, sagte am vergangenen Samstag in der vor langer Zeit eiligst durchgeführten Wochenversammlung der Kostümschneider,“ Meine Herren, wir werden uns nunmehr mit dem Gedanken anfreunden müssen, es seltener mit echten Prinzen, zu tun zu haben“.

Die Karnevalsgesellschaften in Münster wollen die Klage erst einmal aussitzen und abwarten was den da so aus der Spinnereistadt mit Puddingduft herbei weht. Theo Lambertz, ehemaliger Fußgruppenbestauner der Fahrradbäckermeister Hiltrup c.G. glaubt nicht an den Erfolg der Klageandrohung. Immerhin gäbe es Bielefeld ja gar nicht und der Bürgermeister aller Bürgermeister wird das dann schon richten.

Doch könnten die roten Schuhe und das kurze Beinkleid des vergangenen Prinzen nicht doch ein ernstzunehmender Hinweis auf eine zukünftige Tollitätin in Münster hindeuten? Wir haben auch mehrfach schon hinter vorgehaltener Hand den Namen „Prinzessin Maria die I.“ gehört… Warten wir es ab …

Innovation bei der Verspätungsreduzierung

Um Verspätungen auf den Linien RE 7 und RB 48 künftig besser aufholen zu können, wird die National Express Rail GmbH demnächst alle Talent 2 Züge um ein sogenanntes Booster-Modul ergänzen. Bei der Feierstunde zur Erstpräsentation im Ringlockschuppen Bielefeld waren … weiterlesen