1968: Erste beschützende Werkstatt eröffnet

Mit dem Bundessozialhilfegesetz von 1961 hatte der Gesetzgeber die Grundlagen geschaffen, die ein menschenwürdiges Leben für alle Einwohner der Bundesrepublik gewährleisten sollten. Dadurch gab es eine finanzielle Basis zur Werkstattförderung für behinderte Menschen, eine staatlich finanzierte Eingliederung nicht erwerbsfähiger Erwachsener war somit akzeptiert. In Münster wurde am 4. Mai 1968 die erste „Beschützende Werkstatt“ mit 55 Arbeitsplätzen eröffnet. Produziert wurden unter anderem Filter, Schlösser, Gartenbänke und Modeschmuck. Diese und weitere Aufnahmen aus dem Jahr 1968 gibt es in der Ausstellung „Vor 50 Jahren – Münster 1968“ im Stadtmuseum zu sehen. Foto: Rudolf Krause.