Bahnstrecke Münster – Nottuln durchgehend gesperrt

Von Mittwoch, 27. Juni ab 23 Uhr durchgehend bis zum 2. Juli um 4.10 Uhr, muss die Bahnstrecke zwischen Münster (Westf) Hbf und Wanne-Eickel Hbf im Abschnitt Münster Hbf – Münster-Appelhülsen komplett gesperrt werden. Grund ist, dass für den Bahnübergang „Heroldstraße“, der durch eine Straßenunterführung ersetzt werden soll, die im Frühjahr eingebauten Hilfsbrücken ausgebaut und mit neuen Brücken in seine endgültige Lage eingebaut werden.

Die Kosten der Baumaßnahmen liegen für die Eisenbahnbrücke und Zusammenhangsmaßnahmen (ohne Straßenanlagen) bei etwa 4,2 Millionen Euro.

Auswirkungen auf den Zugverkehr vom 27. Juni, 23 Uhr bis 2. Juli, 4.10 Uhr:

Fernverkehr:
Die Züge des Fernverkehrs werden in dieser Zeit zwischen Münster und Wanne-Eickel Hbf in beiden Richtungen umgeleitet. Der Halt in Recklinghausen Hbf entfällt bei diesen Zügen.

Regionalverkehr:
Die Züge der Linien RE 2 (Münster – Düsseldorf) und RE 42 (Münster – Essen – Mönchengladbach) fallen in beiden Richtungen zwischen Münster Hbf und Münster-Appelhülsen aus. Als Ersatz verkehren Busse. Im Zeitraum zwischen 6 Uhr und 19.15 Uhr verkehren zusätzliche Schnellbusse ohne Unterwegshalte. Durch den Umstieg Zug/Bus bzw Bus/Zug verlängern sich die Fahrzeiten zwischen 23 und 35 Minuten. Ab Münster Hbf fahren die Ersatzbusse bereits 24 bis 37 Minuten früher ab als die planmäßigen Züge. In Nottuln-Appelhülsen besteht Anschluss an die planmäßigen Züge in Richtung Haltern am See – Essen – Düsseldorf.

Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw und über die App „DB Bauarbeiten“ abrufbar. Dort kann auch ein Newsletter für einzelne Linien der DB abonniert werden. Weitere Informationen gibt es bei der kostenfreien BahnBau-Telefon unter 0800 5 99 66 55.

Während der Bauzeit wird im 24-Stunden-Schichtbetrieb gearbeitet. Die neue Brücke, die bereits seitlich der Bahngleise hergestellt wurde, bildet dann das „Dach“ der späteren Unterführung. Nachdem die Brücke in seiner endgültigen Lage gebracht wurde, werden sofort die neuen Gleise verlegt, damit der Zugverkehr am frühen Morgen des 2. Juli wieder aufgenommen werden kann.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die Deutsche Bahn wird den Baulärm auf das unbedingt notwendige Maß beschränken und bittet die Anwohner um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

Die Reisenden werden für die Erschwernisse im Reisezugverkehr um Verständnis gebeten.