Mehr Miteinander in der Stadtregion Münster

Die Stadtregion Münster, zu der auch Greven gehört, ist als Wohn- und Alltagsregion der gemeinsame Lebensraum von fast einer halben Million Menschen. Sie zählt mit ihren zwölf Städten und Gemeinden zu den Wachstumsräumen in NRW. Am Donnerstag, 28. Juni, wird die Stadtregion Münster Thema im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt sein.

Den Ausschussmitgliedern wird ein gemeinsamer Bericht “Zusammenarbeit in der Stadtregion Münster” vorgelegt. Er fasst den Stand der Kooperation zusammen und zeichnet Perspektiven für ein engeres Miteinander auf. Die bisher eher informelle Zusammenarbeit über Kommunalgrenzen hinweg soll intensiviert werden und einen verbindlicheren Rahmen erhalten.

Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe: “Wir sind uns im Kreis der Bürgermeister einig, die Zusammenarbeit der Städte und Gemeinden ‘in eigenständiger Vielfalt’ und integriert im Münsterland auszubauen.”
Im Mittelpunkt der kommunal-nachbarlichen Stadtentwicklungen stehen die Schlüsselthemen Wohnen und Mobilität. Grevens Bürgermeister Peter Vennemeyer ist überzeugt: “Ein zukunftsfähiger Ausbau der Infrastruktur, vor allem bei den Themen bezahlbarer Wohnraum und Mobilität, muss über Ortsgrenzen hinweg gemeinschaftlich angepackt werden. Auch Greven wird als eine der Kommunen in der Stadtregion von dieser nachbarschaftlichen Zusammenarbeit profitieren!”

Die Zukunftsgestaltung in der Stadtregion stand bereits im Mittelpunkt des ersten Rätetreffens “Regionales Zukunftsforum Mobilität und Wohnen” im November 2017. Im Ergebnis dieses Treffens entwickeln die Verwaltungen mögliche Module eines Handlungskonzeptes. Parallel werden Vorschläge zur Weiterentwicklung der Arbeits-, Steuerungs- und Dialogstrukturen entwickelt. Im Herbst 2018 soll über diese Vorschläge mit Ratsvertretungen aus den Städten und Gemeinden der Stadtregion diskutiert werden.