Sperrung des Bahnüberganges “Weseler Straße“

Investitionen von rund 15 Millionen Euro • Neue Straßenunterführung ersetzt zwei Bahnübergänge • Reaktivierung der Bahnstation Mecklenbeck • Ersatzverkehr mit Bussen für die Linie RB 63

Die Deutsche Bahn erneuert vom 29. Juni, 7 Uhr bis Montag, 2. Juli, 6 Uhr, den Bahnübergang „Weseler Straße“ in Münster-Mecklenbeck. Der Übergang erhält neue Schienen und der Gleisuntergrund wird stabilisiert. Anschließend erhält die Straße eine neue Asphaltschicht.

Für diese Arbeiten muss der Bahnübergang von Samstag, 30. Juni, ab 22 Uhr durchgehend bis Sonntag, 1. Juli, 7.30 Uhr, für den gesamten Straßenverkehr einschließlich Fußgänger und Radfahrer gesperrt werden. Umleitungen werden ausgeschildert. Für Vor- und Nacharbeiten wird der Übergang am Samstag, 30. Juni in der Zeit von 7 Uhr bis 22 Uhr und am Sonntag, 1. Juli von 8 Uhr bis 22 Uhr jeweils halbseitig gesperrt.


Hintergrund:

Seit Montag, 19. Februar, ab 5 Uhr, durchgehend bis zum 31. Juli, ist die Bahnstrecke zwischen Münster (Westf) Hbf und Münster-Roxel voll gesperrt. Grund ist, dass die Bahnübergänge „Heroldstraße“ und „Galgenheide“ durch eine Straßenunterführung ersetzt werden sollen.

Zu den Arbeiten gehören die Bohrpfahlbauten und Brückeneinschübe und die dafür erforderlichen Gleissperrungen der Baumbergebahn in der Zeit vom 19. Februar bis 01. August, sowie die Sperrung der Güterzuggleise zwischen dem 4. Februar und dem 28. September, jeweils zu unterschiedlichen Tageszeiten.

Außerdem werden in den genannten Zeiten die Instandhaltung von Weichen, das Schleifen von Schienen, sowie Stopfarbeiten und die Errichtung eines Bahnsteiges für den künftigen Haltepunkt Mecklenbeck zwischen den Gleisen 4 und 5 vorgenommen. Arbeiten an der Signaltechnik, der Einrichtung eines Elektronischen Stellwerks (ESTW) in Mecklenbeck und der Rückbau der alten Stellwerkstechnik runden die Gesamtmaßnahme ab.

Die Kosten der Baumaßnahmen liegen für die Eisenbahnbrücke und Zusammenhangsmaßnahmen (ohne Straßenanlagen) bei etwa 4,2 Millionen Euro, die für das elektronische Stellwerk (ESTW) bei etwa 10,8 Millionen Euro. Für den Haltepunkt wird etwa eine Millionen Euro veranschlagt.

Im Zuge dieser Arbeiten wird die Bahnstation Münster-Mecklenbeck mit einem Bahnsteig auf einer Länge von 120 Meter reaktiviert. Die Inbetriebnahme dieser Station ist für Dezember 2018 vorgesehen.

Die DB nutzt die Streckensperrung auch für umfangreiche Arbeiten an ihren Gleisanlagen und der Signaltechnik.

Auswirkungen auf den Zugverkehr vom 19. Februar bis 31. Juli:

Durch die Streckensperrung müssen die Züge der Regional-Bahn-Linie RB 63 (Baumbergebahn) zwischen Münster Hbf und Münster-Roxel in beiden Richtungen ausfallen und werden durch Busse im Schienenersatzverkehr (SEV) ersetzt. Weitere alternative Fahrmöglichkeiten für Reisende von und nach Coesfeld bestehen auch mit den Zügen der Linie RE 2 zwischen Münster und Dülmen und der RB 51 zwischen Dülmen und Coesfeld. Durch den Umweg über Dülmen wird Coesfeld bzw Münster ohne große Fahrzeitverlängerung erreicht. Während der Sperrung kann dieser Weg ohne Aufpreis genutzt werden.

Der Bahnhof Münster-Zentrum Nord wird durch die RB Linie 63 nicht bedient. Alternativ stehen die Züge der Linien RB 64 und RB 65 zur Verfügung.

Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter www.bauinfos.deutschebahn.com/nrw und über die App „DB Bauarbeiten“ abrufbar. Dort kann auch ein Newsletter für einzelne Linien der DB abonniert werden. Außerdem gibt es eine Broschüre mit detaillierten Infos für die Reisenden zum Download. Diese liegt auch an den Bahnhöfen, in den Zügen und Verkaufsstellen aus. Weitere Informationen gibt es bei der Kundenhotline von DB Regio NRW unter 0180 6 464 006 (20 ct/Anruf a. d. Festnetz, Mobil max. 60 ct/Anruf) und dem kostenfreien BahnBau-Telefon unter 0800 5 99 66 55.

Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Die Deutsche Bahn wird den Baulärm auf das unbedingt notwendige Maß beschränken und bittet die Anwohner um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.


Titelbild: (C) Deutsche Bahn AG