Western-Show & Straßenkünstler im Pferdemuseum & Zoo

Seinen Ursprung hat das Westernreiten im „Wilden Westen“ Amerikas. Das Pferd als Fortbewegungs- und Arbeitsmittel war zur damaligen Zeit unentbehrlich. Es musste Nervenstärke, Trittsicherheit sowie Schnelligkeit besitzen und in jeder Situation ruhig bleiben. Eigenschaften, die auch heute noch im Westernreitsport berücksichtigt werden. Bei dieser Reitweise steht weniger der Cowboy und seine Fähigkeiten, sondern vielmehr das Pferd bzw. das Zusammenspiel und die Geschicklichkeit im Umgang mit dem Pferd im Vordergrund. Die Reitweise ist darauf ausgelegt, möglichst kraftsparend zu reiten. Schließlich mussten Pferd und Reiter täglich stundenlang arbeiten. Aus den vielfältigen Aufgaben eines Cowboys haben sich im Westernreiten heute verschiedene Disziplinen entwickelt, wie z. B. Trail (Hindernissreiten), Western Horsemanship (Aufgabenreiten) und Reining (Westerndressur).

Inzwischen ist das Westernreiten auch außerhalb der USA verbreitet und wird in Europa immer beliebter. Auch in Deutschland findet der „etwas andere Reitstil“ immer mehr Fans. Einer davon ist Johanna Heuser aus Rhede.
Sie ist am kommenden Sonntag, 10. Juni, im Westfälischen Pferdemuseum im Allwetterzoo Münster zu Gast und gibt mit ihrem Quarter Horse Wallach „Dun Its Rocks“ einen Einblick ins Westernreiten. Die 20-jährige hat bereits zahlreiche Platzierungen und Siege in den Disziplinen Reining, Ranch Riding, Pleasure und Horsemanship erzielt. Im Pferdemuseum erklärt sie, worauf es beim Westernreiten ankommt und was ein gutes Westernpferd ausmacht.

Die Vorführungen finden am, Sonntag, 10. Juni, um 11.30 Uhr und um 13.30 Uhr in der Arena des Westfälischen Pferdemuseums statt und dauern jeweils ca. 20 Minuten. Der Besuch ist im Zooeintritt enthalten.


TIPP:
Gleichzeitig findet das 8. Internationales Straßenkünstler-Festival im Zoo statt!

Bereits zum achten Mal öffnet der Allwetterzoo Münster für die  internationale Straßenkunst seine Tore. Am Samstag, 9. und Sonntag 10. Juni werden von 11 bis 18 Uhr Straßenkünstler ihr Können an unterschiedlichen Plätzen über das gesamte Zoogelände verteilt den Besuchern vorführen. „Die Künstler treten in der tierischen Atmosphäre des Zoos auf“, freut sich Veranstalter Steffi Stephan. „Das macht unser Festival zu etwas ganz Besonderem und ist, soweit uns bekannt, auch einzigartig.“

Das Programm ist auch in diesem Jahr wieder spannend und abwechslungsreich: 30 internationale Künstler, über Barcelona bis Südamerika, aus unterschiedlichen Bereichen und 10 Auftrittsorte im Zoo sorgen für ein unvergessliches Erlebnis.